23.02.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Retter an Bord
Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich für gerecht befunden vor mir zu dieser Zeit.
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Sie ist eine Urgeschichte der Menschheit, erzählt im 1. Buch Mose, in den Kapiteln 6 und 7: Noah zimmert auf Gottes Geheiß hin ein riesiges Rettungsboot, eine Arche.
Dann sagte der HERR zu Noach: »Geh mit deiner Familie in die Arche! Du bist der Einzige unter den Menschen, der vor mir als gerecht bestehen kann.« GNB
Während alles buchstäblich den Bach runtergeht, schickt Gott verborgen im Schiff schon den Neuanfang auf Reisen. Er braucht dafür nicht viel: eine Handvoll Menschen, den frommen Noah und seine Frau, ihre drei Söhne und ihre Schwiegertöchter. Und paarweise Tiere mancherlei Art. Diese bunte Gemeinschaft trappelt und trippelt, schreitet und hüpft mit ins Boot. Harrt aus. Wartet ab. In der Enge, im Dunklen.
Gottes Neuanfang reist schon mit. Das ist auch in meinem Leben so. In Zeiten, wenn alle Felle davon zu schwimmen scheinen, wenn mich Unruhe in die Tiefe zieht, erzählt mir Noahs Geschichte: Mitten im Brausen des Untergangs ist die Rettung schon auf dem Weg. Weil Gott ein Retter ist, ein Gott mit uns. Hebräisch: Immanuel. Lange Zeit nach Noah trägt Gottes Sohn Jesus diese Eigenschaft im Namen und spricht mir persönlich zu, dass er bei mir ist. Darauf vertraue ich, wenn mein Lebensboot in unruhige Wasser gerät. Mein Retter ist immer schon mit an Bord. Er schützt und stützt mich und wird mir im richtigen Moment die Tür zum Neuanfang öffnen.