20.09.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Recht und Gerechtigkeit! Für alle

Ich habe meinen Geist auf meinen Diener gelegt, das Recht trägt er hinaus zu den Nationen.

Jesaja 42,1

Ihr Browser unterstützt HTML5 Audio nicht!

Das Leben kann wunderschön sein. Ich erlebe das oft, wenn ich eines meiner Kinder nach längerer Zeit wiedersehe. Oder wenn ich ein paar besondere Augenblicke zusammen mit meiner Frau verbringen kann. Doch alles Schöne täuscht nicht darüber hinweg: Es gibt viel Unrecht in unserer Welt. Ob das der Krieg gegen die Ukraine ist. Oder das Kind, das in der Schule verhöhnt wird, weil seine Eltern nicht das Geld haben, um ihm immer die angesagten Markenklamotten zu kaufen.

So bitter das alles ist. Der Tag wird kommen, an dem alles Unrecht aufgedeckt wird. Und gerecht gerichtet. Vor 2.700 Jahren offenbart Gott dem Propheten Jesaja: „Ich habe meinen Geist auf meinen Abgesandten gelegt. Er bringt den Nationen das Recht.“ Dieser „Abgesandte“ oder „Diener“ Gottes ist Jesus von Nazareth. Und er wird Gottes Recht und Gerechtigkeit in die ganze Welt hineintragen. Und jedes Unrecht richten. Das macht mir Mut. Die Ungerechtigkeit wird nicht das letzte Wort haben. Sondern Jesus, der absolut gerecht ist. Durch und durch.

Aber worauf wartet Jesus eigentlich? Warum hat er nicht längst Gottes Recht durchgesetzt? Auf der ganzen Welt? Nun, er wartet auf uns. Auf Sie und auf mich. Denn er will jedem Menschen noch die Chance geben, dass er umkehrt (vgl. 2. Petrus 3,9). Dass wir das Unrecht, das wir selbst getan haben, bereuen. Und dass wir Jesus bitten, dass er uns vergibt. Er wartet auf uns. Auf Sie und auf mich.

Autor/-in: Steffen Brack