19.06.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag
O Gott hilf!
und sprach: Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst, und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes, und du hörtest meine Stimme.
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Das war mein Schrei, als ich durch eine morsche Decke stürzte.
Millisekunden später fand ich mich etwa vier Meter tiefer auf einem Steinboden wieder. Alte Kleidungsstücke hatten meinen Sturz etwas abgefedert. Ein gebrochener Wirbel und damit zusammenhängende Beschwerden waren die Folge.
Heute bin ich überzeugt: Das hätte ganz anders ausgehen können.
An diese Situation musste ich denken, als ich von Jona gelesen habe. Dieser Mann lebte im 8. Jahrhundert vor Christus in Israel. Gott hatte ihn beauftragt, in die große Stadt Ninive zu gehen.
Er wollte allerdings nicht und lief vor Gott davon. Schließlich landet er in einem Sturm auf dem Meer. Als die Seeleute ihn über Bord werfen, findet er sich im Bauch eines großen Fisches wieder.
Später berichtet er:
„Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes, und du hörtest meine Stimme.“
Kann das sein, dass diese Geschichte wirklich so passiert ist? Es gibt auch aus jüngster Zeit Berichte, dass Menschen von Walen verschluckt und ausgespuckt wurden. Entscheidend finde ich:
Jona schreit zu Gott. Gott hört ihn. Und er hilft.
Genau das habe ich auch schon erlebt. Und das gilt auch in Zukunft:
Egal, wie verzweifelt und hoffnungslos meine Situation aussieht. Auch wenn mir der Boden unter den Füßen wegbricht:
Gott hört mein Schreien. Und er hilft.