22.01.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Nix Schlimmes - nur Friede auf Erden

Jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.

Jesaja 9,4

Ihr Browser unterstützt HTML5 Audio nicht!

Heilige Krieger, die mit Raketentests prahlen. Neue Erfolgszahlen bei Waffenexporten. Militärisches Muskelspiel an den längst überholt geglaubten Grenzen zwischen Ost und West. Säbelrasseln, noch immer ein Markenzeichen des Menschen.

Der Prophet Jesaja leidet schon vor nunmehr bald 3000 Jahren unter ähnlichen Verhältnissen. Das Volk Gottes, zu dem er predigen soll, zerfleischt sich selbst. Und als keiner mehr daran glaubt, kommt Jesaja mit einer Friedensverheißung: "Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht." Jesaja wendet sich gegen Verfolgung und Krieg. All das wird, soll und muss ein Ende haben. Sein Auftraggeber, kein geringerer als Gott. Jesaja wird sogar ganz konkret: 

"Jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel durch Blut geschleift, wird verbrannt und durch Feuer verzehrt."

Was für ein deutliches Bild. Krieg gehört auf die Müllhalde der Geschichte. Krieg ist längst überholt und schon seit 3000 Jahren von Vorgestern. Niemand kann sich im Krieg auf Gott berufen. 

Die Lösung, ganz einfach: Waffenarsenale und Rüstungsexporte einstampfen und zwar alle gleichzeitig und miteinander. Dann kann auch gar nichts Schlimmes passieren - außer Friede auf Erden. Ich weiß, das klingt naiv, aber Gott, der hätte nichts dagegen.

Autor/-in: Andreas Odrich