10.08.2021 / Das Gespräch

Neustart in der grünen Hölle

Aus Russland geflüchtete Mennoniten wagen 1929 einen Neuanfang im Chaco Paraguays.

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Ronald Unruh (Foto: Kooperative Fernheim)

Die politische Lage unter Stalin zwingt deutschsprachige Mennoniten 1929 zur Flucht aus Russland. In ihrer neuen Heimat Paraguay wird den mittellosen Pionieren schnell klar, dass sie nur gemeinsam überleben können. 1931 gründen sie die Kooperative Fernheim. Die solidarische Organisation ermöglicht den Einwanderern das Überleben im Chaco - einem Gebiet Paraguays, das gerne auch als "grüne Hölle" bezeichnet wird.

Im Gespräch mit Hanna Willhelm erzählt Ronald Unruh die Geschichte einer Organisation, deren Ziel es bis heute ist, „für das wirtschaftliche und soziale Wohl ihrer Mitglieder“ zu sorgen.

© Kooperative Fernheim - Kooperative Fernheim - heute

© Kooperative Fernheim - Das Denkmal zum 50jährigen Jubiläum

© Kooperative Fernheim - Nachbau des Roten Tores in Filadelfia - 2015

© Kooperative Fernheim - Durch das rote Tor in die Freiheit

© Kooperative Fernheim - Der zweite Dampfkessel kommt an - 1940

© Kooperative Fernheim - Das provisorische Zeltlager der Ankömmlinge

Weitere Informationen zur Geschichte und dem Auftrag der Kooperative Fernheim, ihren Produkten, Dienst- und Tourismusangeboten finden Sie unter Fernheim.com.py/de.

Wir danken dem Team von "Radio ZP30 - La Voz del Chaco Paraguayo" für die technische Unterstützung bei der Aufnahme dieser Sendung!

Autor/-in: Hanna Willhelm