27.12.2021 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Mit Kritik umgehen
Und doch sprachst du: Ich bin unschuldig; er hat ja doch seinen Zorn von mir gewandt. Siehe, ich will dich richten, weil du sprichst: Ich habe nicht gesündigt.
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Mit Kritik umgehen
Wie reagieren Sie auf Kritik? Ignorieren und weitermachen. Zurückgeben. Oder das Gegenteil behaupten? Sie merken schon: Alle drei Varianten sind nicht die Besten. Trotzdem hat doch jeder schon mal so reagiert.
Ganz ähnlich das Volk Israel, als es von Gott kritisiert wird. Jeremia hat den undankbaren Job diese Kritik zu überbringen. Im Buch des Propheten, im Kapitel 2 steht folgender Vers: „Du sprachst: Ich bin unschuldig; der HERR hat ja doch seinen Zorn von mir gewandt. Siehe, ich will dich richten, weil du sprichst: Ich habe nicht gesündigt.“
Kurzum: Das Volk Israel hat schwerwiegende Fehler gemacht und wird dafür von Gott kritisiert. Die Leute sehen die Fehler aber nicht ein und behaupten einfach das Gegenteil. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie haben das Recht gebeugt, den eignen Vorteil gesucht, Menschen ausgebeutet.
Diese Stelle zeigt mir persönlich: Fehler nicht sehen wollen und nicht dran arbeiten wollen – das ist es, was Gott ärgert. Deswegen will er sie richten.
Kann ich gut verstehen. Deswegen möchte ich hier besser werden: Fehler einsehen, mich entschuldigen, Kritik annehmen, dazu lernen und wieder von vorn anfangen. Wie gut, dass sowohl in Bezug auf Menschen als auch auf Gott möglich ist.