18.02.2020 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Mein Fürbittengebet

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR hat Großes getan.

Joel 2,21

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Wenn ich im Gottesdienst das Fürbittengebet höre, dann hilft es mir oft ganz konkret an die Nöte und Sorgen anderer erinnert zu werden. Dann bete ich manchmal für Sachen, die mir auf den ersten Blick als selbstverständlich  erscheinen.

Ich bitte Gott um Mut und Weisheit für Menschen in der Politik, in der Wirtschaft und im Sozialen, dass sie ihre Ämter mit Maß, Liebe und Weitsicht ausfüllen. Ich bitte Gott um Geduld mit den Menschen, die vom rechten Weg abgekommen sind, diejenigen, die nicht nach den Worten der Bibel leben wollen und denjenigen, die voller Zweifel und Unglaube sind. Ich spreche im Gebet meine Bitte um Hilfe für kranke, einsame oder hilflose Menschen. Ich erbitte Hilfe von Gott, wo unser menschliches Werk zu klein oder zu schwach ist.

Gerne erinnere ich mich an den Propheten Joel, der in der Bibel in Kapitel 2, Vers 21 den herrlichen Satz geschrieben hat: „Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR hat Großes getan.“

In der Tat, ist es Gott, der Großes tat, tut und tun wird. Es ist der Herr im Himmel, der unsere Bitten hört und in einem Umfang hilft, wie es uns nur schwer vorstellbar ist. Um seine Gnade und seine Liebe dürfen wir bitten. Im Gottesdienst oder ganz privat allein im Zweigespräch.  Das gibt mir Trost und schenkt mir Fröhlichkeit.

Autor/-in: Dariush Ghobad