14.01.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Mega
Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
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Was ist mega, wenn ich mich gefangen fühle? Oder gar gefangen bin? Der Traum von Freiheit. Für manche ist es der Traum vom alten Leben, das sich so verändert hat.
Für die Israeliten war es vor Tausenden von Jahren der Traum: Zurück nach Israel. Zurück in die Freiheit. Nicht länger in Babylonien festsitzen. Sich nicht mehr anpassen müssen.
Von wem erwarten sie die Freiheit? Ein Gebet, Psalm 126, verrät: Von Gott und seinem Eingreifen. Diese Erwartung ist realistisch, denn Gott hat ihnen schon öfter Versprechungen gemacht, die in diese Richtung deuten.
Eines Tages wollen sie als Israeliten sagen können: „Gott hat Großes getan. Gewaltiges. Für uns. Er hat uns aus Babylonien rausgeholt.“ Ein Beter spricht den eigenen Traum im Gebet bereits begeistert aus:
„Ja, Großes hat der Herr für uns getan, darum freuen wir uns sehr.“ (NGÜ, Psalm 126,3)
Wenn ich mit Gottes Worten vor Augen bete, kann ein Traum bereits vor meinen Augen stehen. So klar, dass mich jetzt schon eine Freude erfüllt, obwohl ich noch gefangen bin in meiner alten Welt.
Gott kann groß. Viel größer als ich mir das vorstellen kann. Das fasziniert mich immer wieder, dass ich gerne im Januar bete: „Ja, Großes hat der Herr für uns getan, darum freuen wir uns sehr.“ Mit dem Wissen, noch ist es eine Sehnsucht, eine Erwartung, ein Wunsch. Doch im Dezember, was wird es dann sein?