17.01.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Lobpreis

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.

Epheser 5,19

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Es gibt Tage, die sind grau und schwer. Da fühlt man sich kraftlos und erschöpft. Man droht im Strudel des Selbstmitleids unterzugehen und ein lähmendes Gefühl der Mutlosigkeit macht sich breit. Es gibt unendlich viele Gründe für Verzagtheit und Mutlosigkeit. Was wir dann brauchen ist Trost und das Gefühl, dass wir gehalten sind in den Stürmen des Lebens. Was wir dann brauchen ist ein Perspektivwechsel. Nicht im eigenen verhaftet bleiben, sondern einen weiten Blick bekommen. Doch: wo sollen wir hinschauen?

Der Apostel Paulus rät den Menschen in der Gemeinde in Ephesus folgendes: „Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Epheser 5,19-20

Lobpreis ist eine besondere Form des Gebetes. Manche sagen, es handelt sich beim Lobpreis um ein „doppeltes Gebet.“ Im Lobpreis dienen wir Gott und sagen ihm, wie sehr wir ihn lieben. Wenn wir Gott dankbar loben und nur auf ihn schauen - auf seine Herrlichkeit und Macht - und alles andere hinter uns lassen - unsere Sorgen und Ängste, Nöte und Schmerzen, alle Enttäuschungen, alle Bitterkeiten - können wir die gewaltige Macht des Lobpreises erleben, weil wir Gott ganz nah sind.

Ströme der Heilung können sich entfalten, Frieden kann in unser Herz einziehen, Freude, Wohlbefinden, Glückseligkeit. In solch eine Atmosphäre der Gegenwart Gottes sollten wir uns des Öfteren hineinbegeben. Das wird uns guttun.

Autor/-in: Ulrike Schild