16.07.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Leben im Sicherheitstraining
In allem erweisen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten.
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Ein Fahrsicherheitstraining - was für eine tolle Sache. Wir waren mit mehreren Kollegen auf einem entsprechenden Gelände des ADAC und konnten mal so richtig ausprobieren, wie die Autos in bestimmten Situationen reagieren. Mal kam ein Schwall Wasser auf uns zu, Wind von der Seite, ein plötzliches Hindernis tauchte auf, unterschiedliche Bodenbeläge in einer Kreisfahrt – also alles, was einem im Alltag mit dem Auto auch passieren kann. Und dann: Das Lenkrad sicher im Griff, ein sicheres Fahrverhalten und die Fähigkeit, das Auto zur Not rechtzeitig zum Stehen bringen. Das war die Herausforderung. So sollte sich zeigen, was wir mal in der Fahrschule und im Alltag gelernt hatten. Eine störungsfreie Spazierfahrt kann ja jeder.
Eine christliche Lebensreise ohne Störungen – die kann ich auch. Gemütlich die Tage dahinplätschern lassen. Aber was ist, wenn die Wetterverhältnisse des Lebens sich ändern und vielleicht ein Sturm droht? Wenn Hindernisse kommen, die bisher fremd waren? Muss ich dann auch zeigen, was ich aus meinem bisherigen Leben gelernt habe. Der Apostel Paulus hat es in einem Brief an die Gemeinde in Korinth einmal so formuliert hat: "In allem, was wir tun, sind wir Diener Gottes. Geduldig ertragen wir alle möglichen Schwierigkeiten, Entbehrungen und Sorgen." Warum kann er das so sicher sagen? Weil er an Gott glaubt und wie er möchte ich auch sagen: Ich überlasse Gott das Steuer meines Lebens, anders als beim Autofahren. Mit Gott am Lenkrad bin ich sicher unterwegs – immer!