09.08.2024 / Audio-Beiträge

Jesus inkognito

Katrin Faludi über Johannes 20,13-14.

»Warum weinst du?«, fragten die Engel sie. »Weil sie meinen Herrn weggenommen haben«, erwiderte sie, »und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben.« Sie blickte über ihre Schulter zurück und sah jemanden hinter sich stehen. Es war Jesus, aber sie erkannte ihn nicht.

Johannes 20,13-14

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Hast du manchmal Angst, Jesus nicht zu erkennen? Mach dir keinen Druck. Nicht mal seine besten Freunde haben ihn immer erkannt. Als Maria Magdalena das Grab von Jesus besucht und statt seiner Leiche zwei Engel vorfindet – Schock! – bricht sie in Tränen aus. „‘Warum weinst du?‘, fragten die Engel sie. ‚Weil sie meinen Herrn weggenommen haben‘, erwiderte sie, ‚und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.‘ Sie blickte über ihre Schulter zurück und sah jemanden hinter sich stehen. Es war Jesus, aber sie erkannte ihn nicht.“ (Johannes 20,13-14) Klar – weil sie ihn für tot hielt! Wir Menschen denken nun mal in unseren gewohnten Zusammenhängen. Wenn Jesus aber außerhalb davon in unser Leben tritt, ist es schwer, ihn zu erkennen. Trotzdem ist er da. Vielleicht auch gerade bei dir? Inkognito? Schau mal genauer hin …

Katrin Faludi