11.04.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Ist manche Freundschaft nur vorgetäuscht?

Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? Du Volk, das sein Heil empfängt durch den HERRN, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deine Feinde werden dir schmeicheln, und du wirst auf ihren Höhen einherschreiten.

5. Mose 33,29

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Wie wertvoll und wichtig Freunde oder gute Partner an einer Seite sind, merkt man manchmal erst dann, wenn es ganz schön brenzlig wird. Das können unterschiedliche Situationen sein. Meistens jedoch dann spürbar, wenn wir etwas erleben, was nicht so gut ist.

Andersherum ist es aber auch so, dass wir falsche Freunde gerade in solchen Situationen schnell entlarven können. Sie verhalten sich dann nämlich nicht so, wie wir es erhoffen oder gebrauchen können. Sondern eher so, wie wir es nicht für möglich gehalten hätten.

Mose ist eine der markantesten Personen in der Zeit der Wüstenwanderung des Volkes Israel.  Er hat viel von der Geschichte Israels und von seinen Erfahrungen mit Gott aufgeschrieben. Im fünften Buch Mose spricht er unter anderem über falsche Freunde bzw. über heuchelnde Feinde. Zitat:

„Wie glücklich bist du, Israel! Wer ist wie du: ein Volk, das der HERR gerettet hat? Er ist dein Schild, das dich schützt, und dein Schwert, das dir zum Sieg verhilft! Deine Feinde werden dir ihre Ergebenheit heucheln, du aber wirst über sie triumphieren!«“

Wie es ist, wenn jemand mir in den Rücken fällt, das kenne ich Gott sei Dank nicht. Zumindest nicht so, wie es in manchen Filmen dargestellt wird. Erleben musste es aber eine mir sehr nahestehende Person. Ich war noch klein, aber mir wurde berichtet, dass eine Ehe aufs Spiel gesetzt wurde, obwohl eine feste Freundschaft vorhanden war.

Darum bin ich überzeugt:  es ist gut, wenn wir unsere Freundschaften gelegentlich überprüfen. Und wenn wir uns ehrlich gestehen, was uns bewegt und welche Erwartungen wir an Freundschaften und Beziehungen haben.

Ich glaube, dass es gut ist, mit einem Gott zu leben, der mich schützt und mir hilft.  Und mich darüber hinaus noch vor heuchlerischen Menschen bewahrt. Und ich wünsche Ihnen, dass auch Sie diesen Gott als verlässlich und treu erleben.

Autor/-in: Bernd Kortmann