18.04.2023 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Imagine – Stell dir vor
Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.
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„Imagine there's no heaven“. „Stell Dir vor, es gibt keinen Himmel“. So heißt es in dem weltberühmten Lied „Imagine“ von John Lennon. Damit greift Lennon eine weitverbreitete Kritik am christlichen Glauben auf. Nämlich den Vorwurf, die Christen würden die Menschen auf ein Jenseits vertrösten, in dem angeblich alles gut sein wird. Und diese Jenseitshoffnung würde die Menschen davon abhalten, sich hier und jetzt für Gerechtigkeit einzusetzen. Und für Frieden.
Sicher: Gott verspricht, dass er einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Und dort wird es gerecht zugehen (2. Petrus 3,13). Dieses Versprechen Gottes ist auch häufig von Menschen missbraucht worden, um andere klein zu halten. Und damit sind tatsächlich Menschen auf die Zukunft vertröstet worden.
Dabei spielt Gott beides nie gegeneinander aus. Er fordert Recht und Gerechtigkeit hier und jetzt. Besonders auch für die Benachteiligten (z.B. Psalm 82,3). Und er verspricht eine neue Welt, die absolut gerecht ist und in der es weder Leid noch Tod geben wird.
So heißt es in der Bibel, im Buch Zefanja, über diese neue Welt: „Gott selbst, der König Israels, ist mitten unter euch. Deshalb braucht ihr nichts mehr zu fürchten.“ „Stell dir vor, es gibt einen Himmel!“ Einen Ort, an dem es nichts Böses mehr gibt. Keinen Krieg. Kein Leid. Keinen Tod. Keine Tränen. Keine Ungerechtigkeit. Und Gott selbst wohnt mitten unter den Menschen (Offenbarung 21,3-4). Wer dort lebt braucht nichts mehr fürchten. „Stell dir vor, es gibt einen Himmel!“
Ich freue mich darauf. Und Sie?