02.11.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Ich sehe was...

Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan ist.

Hebräer 2,8

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Ich sehe was, was du nicht siehst… ein beliebtes Kinderspiel, bei dem die Teilnehmer versuchen, einen Gegenstand in der Umgebung herauszufinden. Die Farbe wird mitgeteilt und die Mitspieler erraten mit Entdeckerfreude und Neugier den gesuchten Gegenstand.  

Auch der Verfasser des Hebräerbriefes versucht, auf unerkannte Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Er möchte den Blick auf Jesus lenken. Zeigen: Keine Schicksalsmacht bestimmt die Welt und kein Machtherrscher hat das Sagen. Das Schicksal der Menschheit hängt von Jesus Christus ab. Er hat das letzte Wort. Alles wird ihm untertan sein! Alles!

Ganz nüchtern hält der biblische Schreiber in Kapitel 2 Vers 8 seines Briefes fest:

Jetzt sehen wir das noch nicht, dass ihm alles untertan sein wird.“

Auch wenn das Leben keinem Kinderspiel gleicht, die Gegenwart grau und die Zukunft schwarz erscheint: Gott malt mir sein „Ich sehe was, was du nicht siehst“ in leuchtenden Farben vor Augen. Darin erkenne ich: Gott ist da! Er begleitet mich durch alle Zeiten. In Höhen und Tiefen bleibt er mir treu!

Selbst wenn Gott mir heute manchmal verborgen bleibt – am Ende dieser Zeit werden alle Menschen erkennen und bekennen: Allein Jesus ist Herr! Das wird weder zu übersehen noch zu überhören sein.

Bis dahin will ich mit Entdeckerfreude und Neugier dem Geheimnis des Lebens mit Gott auf der Spur bleiben. Mich durch seinen Geist auf unerkannte Zusammenhänge aufmerksam machen lassen. Jesus vertrauen, dass unter seiner Regie mein Leben gelingt.

Autor/-in: Ellen Hörder-Knop