12.03.2021 / Anstoß - Gedanken zum Tag
"Home-Office"
Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
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Das Wort „Home-Office“ machte letztes Jahr Schlagzeilen. Gefühlt in aller Munde war das Arbeiten von Zuhause aus. Ist es angeraten? Vor- und Nachteile wurden erwogen. Mein Eindruck: Mindestens 70 Prozent unserer Bevölkerung arbeiten im Home-Office. Falsch gedacht. Eine Mannheimer Studie ergab: es sind nur gut 21 Prozent.
Mein Wissen will ich mit anderen Christen teilen. Doch sie halten sich an das Medienecho. Ich argumentiere: „79 Prozent der arbeitenden Bevölkerung stellt ihr ins Abseits. Könnt ihr euch nicht vorstellen, wie sich ein Christ fühlt, der jeden Morgen zur Arbeit geht oder in Kurzarbeit ist?“ Im Eifer des Gefechts spricht einer dem anderen sein Christsein ab.
Würde der Apostel Paulus heute leben, er würde sich als Mediator einschalten und sagen: „Ich lade euch zum Treffpunkt Jesus ein.“
Vor 2000 Jahren hat er die Christen in Rom bereits darauf hingewiesen, dass Jesus der gekreuzigte und auferstandene Herr ist. Sie stritten sich nicht über die Home-Office Debatte. Dafür, welcher Tag für sie wichtiger ist als ein anderer.
Im Römerbrief, Kapitel 14, Vers 8 beschreibt Paulus den Treffpunkt Jesus so: „Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“
Mit anderen Worten ich gehöre nicht einer Prozentzahl, sondern Jesus. So kann ich die richtige Haltung finden. Ich will mich nicht mehr von der Häufigkeit einer Schlagzeile beeindrucken lassen. Doch ich muss nicht erzwingen, das andere Christen derselben Meinung sind wie ich.