02.11.2024 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Gut, dass er wiederkommt
Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.
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Streit. Meine Schwester und ich waren als Kinder ein Herz und eine Seele. Um so mehr fiel es dann auf, wenn wir uns doch einmal laut gestritten haben. Schon bald kam meine Mutter dazu, um den Streit zu schlichten - vorsichtig ausgedrückt. Bevor sie ging, stand dann immer als letztes der einschüchternde Satz im Raum: "Und das ich hier nicht noch einmal kommen muss!" Das zweite Kommen hätte drastischere Folgen gehabt, das wussten wir schon.
Wie anders ist Gott. Er ist auch gekommen, um zu schlichten. In Jesus Christus ist er als Mensch in unsere Welt gekommen, damit wieder Frieden mit ihm und zwischen uns herrschen kann. Und auch er hat in Aussicht gestellt, dass er wiederkommt, aber eben ganz anders. Im Neue Testament ist im 9. Kapitel des Hebräerbriefes zu lesen: "So wie jeder Mensch nur einmal sterben muss, danach kommt er vor Gottes Gericht, so wurde auch Christus nur einmal geopfert, um die Sünden aller Menschen wegzuschaffen." Das war der Moment, der dem Frieden mit Gott die Tür öffnete. Durch Gott selbst, aus reiner Liebe. Das nächste Wiederkommen ist in seiner Ankündigung aber nicht einschüchternd, sondern einladend. Es heißt hier im Text weiter: "Wenn Christus zum zweiten Mal erscheint, dann nicht nochmals wegen der Sünde, sondern nur noch, um alle, die auf ihn warten, endgültig zu retten." Ich freue mich auf sein Kommen. Sie auch?