06.03.2025 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Glaubwürdig

Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

2. Mose 3,6

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Vor einiger Zeit hat ein guter Bekannter von mir seinen Glauben an Gott über Bord geworfen. Ich frage mich seitdem: Worauf gründet sich mein Glaube an den Gott der Bibel?
Eine Antwort habe ich für mich im 2. Buch Mose, Kapitel 3 entdeckt. Dort macht Gott durch einen brennenden Dornbusch auf sich aufmerksam und stellt sich Mose vor: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“  Das klingt wie eine Referenz in einer Bewerbung. Da gibt es also prominente Personen, die Gott empfehlen können.

Amram und Jochebed, die Eltern von Mose, haben erlebt, wie Gott ihnen geholfen hat. Ihr kleines Baby wurde in einem Körbchen im Nil von einer ägyptischen Prinzessin gerettet. Diese Geschichte ist für Mose absolut wasserdicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat sie schließlich selbst erlebt. Doch Gott zeigt Mose noch viel mehr: nämlich, dass er ein Gott ist, der über Generationen hinweg der Gleiche bleibt und Versprechen wahr macht. Der Ewige sucht die Beziehung mit konkreten Menschen: mit Mose und dessen Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob. Die Ahnenreihe macht aber auch deutlich, dass Mose getrost mit dem gesamten Volk Israel auf Gott vertrauen kann.  

So will auch ich mich auf die Erfahrungen verlassen, die bereits Millionen Menschen vor mir gemacht haben. In meinem Umfeld, in den aktuellen Medien oder in der Bibel kann ich mich darüber informieren. Ein Gott, der so viele Referenzen vorzuweisen hat, ist für mich glaubwürdig!

Autor/-in: Sonja Kilian