18.06.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein wirklich guter Vater

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.

Psalm 103,13

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Was verbinden Sie mit dem Begriff „Erbarmen“? Fällt Ihnen da als erstes ein, dass die Hessen kommen? Wenn das so ist, sind Sie vermutlich irgendwo zwischen 40 und 80, und entweder umspielt jetzt ein nostalgisches Lächeln Ihren Mund oder Sie verdrehen entnervt die Augen. So ist das mit Ohrwürmern, die sich einmal im Gedächtnis festgesetzt haben.

Aber darf ich Ihre Aufmerksamkeit in eine ganz andere Richtung lenken? Von Erbarmen ist im Buch der Bücher, in der Bibel, vielfach die Rede. Zum Beispiel in Psalm 103, Vers 13. Da steht in der Luther-Übersetzung: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“

Wenn Ihnen das zu hölzern oder gar zu schwer verständlich klingt, hier die Version aus der Übersetzung Hoffnung für alle: „Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der HERR alle, die ihn achten und ehren.“ 

Und in der Neuen Genfer Übersetzung klingt das so: „Wie ein Vater seinen Kindern voller Güte begegnet, so begegnet der HERR denen, die ihm in Ehrfurcht dienen.“

Wie man es auch ausdrücken mag – Fakt ist: Gott ist gut und meint es gut mit uns Menschen. Und wir können nichts Besseres tun, als ihn lieben, ihn ehren und ihm dienen. Und dann wird er uns wiederum mit Güte, Erbarmen und Liebe begegnen. Das will ich mir merken. Das soll sich in meinem Gedächtnis so festsetzen, dass ich es immer wieder abrufen kann. Nicht nostalgisch oder genervt, sondern mit dem festen Wissen, dass da jemand ist, der es gut mit mir meint und mich nicht fallen lässt.

Autor/-in: Annegret Schneider