04.10.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Ein sorgenfreies Leben
Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge* eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
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Es ist ein Wunsch, den vermutlich die meisten Menschen haben: Ein sorgenfreies Leben! Genug Geld, um sich alles leisten zu können, dazu noch Gesundheit, eine glückliche Familie und Freunde, Freiheit und Frieden im eigenen Land und weltweit. Das wäre perfekt! Ein sorgenfreies Leben eben!
Doch wer hat das schon? Irgendwas ist immer. Wer genug Geld hat, hat vielleicht keine Gesundheit oder die Sorge, das viele Geld zu verlieren. Wer Familie und Freunde hat, weiß, dass es immer jemanden gibt, wo es gerade nicht so gut läuft. Freiheit und Frieden im eigenen Land und woanders habe ich nun wirklich nicht in der Hand. Genau genommen habe ich sehr wenig in der eigenen Hand, was ich steuern und beeinflussen kann. Was dazu führt, dass sich Menschen ganz viele Sorgen machen. Wobei das eigentlich nichts bringt. Es ist weder sinnvoll noch hilfreich, wenn ich mir Sorgen mache um Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.
Auch Jesus hat das den Menschen deutlich gemacht, die ihm zuhören. Jesus sagt in der Bergpredigt: „Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Nahrung und Kleidung! Bedeutet das Leben nicht mehr als Essen und Trinken, und ist der Mensch nicht wichtiger als seine Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid? Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.“ (HFA / Matthäus 6,25-27)
Aus diesen Versen ziehe ich zwei Erkenntnisse. Erstens: Vertraue darauf, dass Gott dich sieht, Deine Bedürfnisse kennt und dich versorgt. Zweitens: Sich sorgen bringt nichts! Sorgenziehen runter und vernebeln die Gedanken, aber sie verändern absolut nichts! Wenn sich sorgen also nur negative Auswirkungen hat, dann ist es doch klüger, komplett darauf zu verzichten! Lieber konzentriere ich mich auf die Dinge, die ich selbst in der Hand habe. Den Rest gebe ich im Vertrauen an Gott ab.