02.08.2026 / Lesezeichen

Ein gütiges Machtwort

Politisch, menschlich, fromm. Texte und Predigten des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch.

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Ein Kabarettist betritt die Kanzel. Kein Witz - sondern eine schöne Überraschung in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Hanns Dieter Hüsch Mitte der 80er Jahre
Hanns Dieter Hüsch (1926–2005) war Sprachkünstler, Menschenfreund und freundlicher Rebell vom Niederrhein. Andere zogen mit Parolen durch die Zeit. Er zog mit Güte. Er fand sie in der Bibel, in einfachen Menschen, im Lachen trotz allem.
 
Das Buch Ein gütiges Machtwort" (Neukirchener Verlagshaus) versammelt seine besten Texte aus Gottesdiensten und von Kirchentagen. Der Titel stellt eine echte Frage: Kann ein Machtwort gütig sein? Hüsch sagt: ja. Und er zeigt, wie das klingt.
 
In der heutigen Lesezeichen-Sendung hören Sie poetische Predigten eines Mannes, der politisch dachte und versöhnlich sprach – der Kritik übte, ohne zu verletzen, und der seinen Glauben nicht versteckte. Seine Lebenskraft? Ein unerschütterliches Vertrauen in einen Gott voller Güte und Erbarmen.

Moderiert von Ute Heuser-Ludwig.

*(c) Wittkowsky (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hanns_Dieter_Husch.jpg), „Hanns Dieter Husch“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode