24.06.2026 / Audio-Beiträge
Die Schlange war's
Julian Schnaubelt über 1. Mose 3,12-13.
Adam versuchte, sich zu rechtfertigen: »Die Frau, die du mir gegeben hast, ist schuld daran! Sie reichte mir eine Frucht von dem Baum – deswegen habe ich davon gegessen.« »Was hast du bloß getan?«, wandte der HERR sich an die Frau. »Die Schlange hat mich dazu verführt! Nur wegen ihr habe ich die Frucht genommen«, verteidigte sie sich.«
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Adam und Eva haben vom verbotenen Baum gegessen. Gott fragt nach. Und was passiert? „Die Frau, die du mir gegeben hast, ist schuld daran! […]" – sagt Adam. Und die Eva? „Die Schlange hat mich dazu verführt! […]" (1. Mose 3,12-13) Adam zeigt auf Eva. Eva auf die Schlange… Klingt vertraut, oder? „Was kann ich schon dafür?" „Ich war halt müde." „Unter dem Druck musste ich ja so handeln." Die Schuld weiterzuschieben ist so alt wie die Menschheit selbst. Und Gott? Der fragt nicht nach, weil er es nicht wüsste. Er fragt, um zur Wahrheit zu führen. Und Wahrheit beginnt da, wo ich aufhöre auf andere zu zeigen und anfange zu sagen: „Ja. Das war meine Entscheidung.“
Julian Schnaubelt