11.11.2024 / Audio-Beiträge
Die Sache mit dem Sex
Horst Kretschi über 1. Korinther 7,8-9.
Den Unverheirateten und Verwitweten rate ich, lieber ledig zu bleiben, wie ich es bin. Wenn ihnen das Alleinsein aber zu schwer fällt, sollen sie heiraten. Denn das ist besser, als von unerfülltem Verlangen verzehrt zu werden.
Ihr Browser unterstützt HTML5 Audio nicht!
Das Leben könnte so schön einfach sein, wenn es da nicht so ein paar Sachen gäbe, die es kompliziert machen. Leider sind das sehr grundlegende Dinge. Der eigene Körper und die eigene Sexualität zum Beispiel. Besonders bei religiösen Menschen oft ein schwieriges Thema, das negativ besetzt ist. Tatsächlich steht auch in der Bibel etliches zu Beziehung und Sexualität. Der Apostel Paulus schreibt sehr ausführlich darüber im ersten Brief an die Christen in Korinth. Und da Paulus Realist und Pragmatiker ist, schreibt er: „Den Unverheirateten und Verwitweten rate ich, lieber ledig zu bleiben, wie ich es bin. Wenn ihnen das Alleinsein aber zu schwerfällt, sollen sie heiraten. Denn das ist besser, als von unerfülltem Verlangen verzehrt zu werden.“ (1. Korinther 7,8-9) Ich lerne daraus: Sexuelles Verlangen ist nicht schlecht und sollte nicht unterdrückt werden. Aber es gehört in eine feste verlässliche Beziehung.
Horst Kretschi