31.10.2026 / Audio-Beiträge
Der Geist ist willig – das Fleisch ist chillig
Julian Schnaubelt über 2. Korinther 13,1.
„Ich besuche euch jetzt zum dritten Mal. Denkt an den Grundsatz: ‚Aufgrund von zwei oder drei Zeugenaussagen wird der Schuldspruch gefällt.'"
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„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach." Oder wie ich’s gerne sage: Der Geist ist willig, das Fleisch ist chillig… Wir sagen das, wenn wir wieder mal nicht geschafft haben, was wir uns vorgenommen haben. Klingt irgendwie verständnisvoll. Fast schon entschuldigend. Aber ist das ein Zustand, den man einfach akzeptieren soll? Eher nicht. Paulus schreibt: „Ich besuche euch jetzt zum dritten Mal. Denkt an den Grundsatz: ‚Aufgrund von zwei oder drei Zeugenaussagen wird der Schuldspruch gefällt.'" (2. Korinther 13,1) Paulus sagt im Grunde: „Ihr habt's jetzt oft genug gehört. Ihr wisst, was richtig ist. Beim dritten Mal gibt's keine Ausreden mehr." Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist chillig? Irgendwann wird's peinlich – auch vor dir selbst. Die Frage ist: Bleibst du chillig – oder fängst du an?
Julian Schnaubelt