10.09.2026 / Das Gespräch
Der 11. September 2001 und seine Folgen
Wie die Terroranschläge in den USA die Welt nachhaltig verändert haben.
Ihr Browser unterstützt HTML5 Audio nicht!
Der 11. September 2001 gilt als einer jener Tage, an denen die Weichen für das zukünftige Zusammenleben der Menschheit gestellt wurden. Die Ereignisse dieses Tages haben das Weltgeschehen nachhaltig beeinflusst und verändert. Der Tag gilt als Zäsur in der modernen Geschichte. Die Auswirkungen sind bis heute, 25 Jahre nach den Anschlägen, auf fast allen Ebenen von Politik, Religion, Sport und Kultur spürbar und werden auch die Zukunft der Weltpolitik weiter beeinflussen.
Ausgelöst wurden diese Ereignisse durch die Terroranschläge islamischer radikaler Extremisten im Auftrag des islamistischen Terrornetzwerks al-Qaida auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und das Pentagon in Washington. Dabei wurden fast 3000 Menschen getötet, mehr als 6000 verletzt. In den Folgejahren erlitten mehr als 37.000 Personen, die an Ersthilfe oder Aufräumarbeiten beteiligt waren posttraumatische Belastungsstörungen, Erkrankungen der Atemwege oder Krebs.
In „Das Gespräch“ spricht Horst Kretschi mit dem US-Amerikaner Dr. Kenneth Chitwood über die Entwicklungen seit dem 11. September 2001, vor allem in den Beziehungen der Religionen zueinander. Dr. Kenneth Chitwood ist Islamwissenschaftler und zurzeit an der Universität Bayreuth im Fachbereich Religionswissenschaft tätig. Eins seiner Fachgebiete ist die Beziehung von Christen und Muslimen weltweit.