25.06.2026 / Audio-Beiträge
Das Herz dahinter
Julian Schnaubelt über 1. Mose 4,4-5.
Auch Abel brachte ihm ein Opfer; er nahm dafür die besten von den erstgeborenen Lämmern seiner Herde. Der HERR blickte freundlich auf Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer schaute er nicht an. Da stieg der Zorn in Kain hoch und er blickte finster zu Boden.
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Kain und Abel – zwei Brüder. Beide bringen Gott ein Opfer. Abel holt das Beste aus seiner Herde. Die erstgeborenen Lämmer, die besten Fleischstücke. Und Kain? opfert irgendetwas vom Feld. Nichts besonderes also. „[…] Der HERR blickte freundlich auf Abel und nahm sein Opfer an, Kain und seinem Opfer hingegen schenkte er keine Beachtung.[…]." (1. Mose 4,4-5). Zeigt mir: Gott schaut nicht auf die Menge – sondern auf das Herz dahinter. Abel opfert aus Glauben und Liebe. Kain macht's irgendwie. Pflicht erfüllt, Haken dran. Ich kenne das. Spenden, weil ich das Gefühl habe ich muss. Zeit mit jemandem verbringen – aber innerlich schon längst woanders sein. Gott sieht das – und er sieht auch, was dahintersteckt. Die Frage ist also nicht, was ich gebe. Sondern warum.
Julian Schnaubelt