29.01.2021 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Das erste Mal

Viele, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.

Daniel 12,2

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Das erste Mal wird Juden ein Leben nach dem Tod versprochen. Formuliert mit dem Begriff Auferstehung. Diese Hoffnung wird im Buch Daniel in Zeiten schwieriger politischer Verhältnisse beschrieben. Zu leiden hatten besonders die, die auf Gottes Seite standen und für ihn Partei ergriffen. Die in dieser Zeit lebten, hatten eine Hoffnung, dass Gott eingreift und sie rettet. Doch was ist mit denen, die zerrieben wurden und gestorben sind?

Im Danielbuch Kapitel 12, 2 heißt es: „Viele, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande.“

Auch für bereits Tote gibt es Hoffnung, dass sich im Totenreich eine Tür öffnet. Allerdings werden sich zwei verschiedene Türen öffnen. Die eine Tür ist mit „ewiges Leben“ ausgeschildert. Sie wird von denen benutzt, die in dieser Zeit, in der es drunter und drüber ging, an Gott, ihrem Felsen, festgehalten haben. Die andere Tür benutzen die, die Gott in dieser Zeit aufgegeben haben. Diese Tür ist mit dem Hinweis versehen: „Ewige Schmach und Schande.“

Jesus, der Sohn Gottes, ist als der Gekreuzigte und Auferstandene für alle Menschen zu allen Zeiten der Türöffner zum ewigen Leben geworden. Wer Jesus Christus loslässt und sich wie ein ärgerliches Kind von der Hand des himmlischen Vaters reißt, für den öffnet sich die Tür: „Ewige Schmach und Schande.“ 

Durch welche Tür möchten Sie nach Ihrem Tod gehen?

Autor/-in: Pastorin Elke Drossmann