27.10.2026 / Audio-Beiträge

Dank, wem Dank gebührt

Claudia Mertens über 1.Mose 32,11.

Ich habe es nicht verdient, dass du so viel für mich getan und immer wieder deine Versprechen eingehalten hast! Als ich damals den Jordan überquerte, besaß ich nur einen Wanderstock – und nun komme ich mit zwei großen Gruppen von Menschen und Tieren hier an!

1.Mose 32,11

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Erinnerst du dich daran, wo du vor zehn Jahren warst? Wo hast du gelebt, was hast du gearbeitet? Und wo bist du jetzt? Jakob, ein großer Mann aus dem Alten Testament zieht eine solche Bilanz und stellt fest: „Ich habe es nicht verdient, dass du [Gott] so viel für mich getan und immer wieder deine Versprechen eingehalten hast! Als ich damals den Jordan überquerte, besaß ich nur einen Wanderstock – und nun komme ich mit zwei großen Gruppen von Menschen und Tieren hier an!“ (1.Mose 32,11) Nach Jahrzehnten fern seiner Heimat kommt Jakob zurück. Damals war er vor seinem Bruder Hals über Kopf geflohen und hatte nichts. Nun kehrt er zurück als reicher und gemachter Mann. Aber anstatt sich selbst auf die Schulter zu klopfen, dass er so fleißig und clever war, sagt er Gott danke. Danke für alle Möglichkeiten und das dazugehörige Gelingen. Das war und ist noch nie selbstverständlich gewesen – deshalb will auch ich Gott nicht vergessen und ihm danke sagen für alles, was gut und reich ist in meinem Leben.

Claudia Mertens