03.06.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Dank dir
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
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Ein Vortrag wird oft so beendet: „Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“
Sage ich Gott am Ende eines Tages: Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit? Du hast die Sonne aufgehen lassen, mir eine warme Wohnung geschenkt. Mich bewahrt auf den Wegen, die ich gelaufen bin. Du, Herr, hast einen Autor bewegt, Hinweise aufzugreifen. Er schreibt inzwischen verständliche, anschauliche Ansprachen. Als der PC streikte, war ein Kollege da, der mir geholfen hat. Mein Arbeitspensum habe ich dank der Ruhe, die du mir in dem Moment geschenkt hast, trotzdem geschafft.
Das ist nur ein winziger Ausschnitt meiner Danke – Liste. Behalte ich sie für mich oder spreche ich meinen Dank auch Gott gegenüber aus? Auch wenn ich schon müde bin oder lieber noch telefonieren möchte?
Für Asaf ist ein Dank an Gott normal. Deshalb endet ein Lied von ihm, Psalm 50 (Vers 23), so:
„Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“
Manche opfern lieber ihre Zeit für die Arbeit, in der Hoffnung selbst einen Dank zu erhalten. Doch das Heil Gottes finde ich nicht in meiner Arbeit. Ich entdecke es, wenn ich Spuren des Handelns Gottes in meinem Alltag erkenne, dafür dankbar bin und Gott sage: „Ich danke dir von ganzem Herzen.“ Ein lohnenswertes Opfer, denn ich erkenne immer besser die Grenze zwischen Heil und Unheil in meinem Leben.