20.11.2020 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Da war doch noch was

Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.

Offenbarung 15,3-4

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Das gab´s doch schon mal! Am Anfang der Geschichte Israels. Eine Plage, Seuche nach der anderen. Und dann die Erlösung: Gott greift ein, befreit sein Volk Israel aus der Sklaverei Ägyptens. Er teilt das Meer und sie kommen trockenen Fußes am anderen Ende an. Sie stimmen ein Loblied an.

Lang, lang ist´s her. Und zur Zeit vom Jünger Johannes? Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, sieht Johannes ganz ähnliche Plagen, wie damals, auf die Christen zukommen. Doch er sieht auch noch etwas anderes. Den geöffneten Himmel. Und dort wird das Loblied von damals wieder gesungen. Als Loblied auf Jesus Christus – den Lenker durch schwere Zeiten.

Die christliche Gemeinde singt es bis heute – über 2000 Jahre ganz unterschiedlich vertont. Wer den Text sucht: Offenbarung 15, Verse 3 und 4: „Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen?“

Jesus, der Herr, ist König über die Völker. Er ist der Herr – auch in der Corona Pandemie. Er hat das Virus bereits vor mehr als 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha überwunden. Preisen wir Jesus, den Herrn, noch mitten in der Pandemie bereits für diesen Sieg?

Dazu lädt uns dieses Lied ein.

Autor/-in: Pastorin Elke Drossmann