11.03.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag
„Da mache ich mir keinen Kopf drum“
Wer von euch vermag durch Sorgen seiner Lebenszeit auch nur eine Elle hinzuzufügen?
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„Da mache ich mir keinen Kopf drum“. Der Satz fällt schon mal, wenn ich denke, ein Einwand ist zu vernachlässigen. Es wird.
Doch in der Regel stehen die Sorgen im Laufe des Tages Schlange. Kaum ist die eine entkräftet, bringt die nächste ihre Bedenken vor: Bekomme ich den Anschlusszug? Bin ich pünktlich am Ziel? Werde ich wirklich vom Zug abgeholt? Was ist, wenn das Handy keinen Empfang hat?
Jesus sagt: „Mach dir da keinen Kopf drum!“ Sagt er das so leicht dahin? Nein. Denn Jesus verspricht mir damit zugleich: „Ich mache mir einen Kopf um dich – deshalb sei du sorglos.“ Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung, Zug, Pünktlichkeit, Handyempfang – alles meine Sorge.
Du hast den Kopf frei. Überleg doch mal: „Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern?“ (Matthäus 6,27)
Stimmt! Den freien Kopf möchte ich nutzen, um Jesus Raum in meinen Gedanken zu geben. Es kostet so viel Kraft, mich ständig um etwas zu sorgen. Und wie gesagt – ich erreiche damit nicht, dass es mir besser geht oder ich länger lebe. Im Gegenteil – ich verkürze mein Leben dadurch sogar.
Deshalb möchte ich, dass diese gute Nachricht Menschen erreicht und wir alle viel öfter sagen: „Da mache ich mir keinen Kopf drum“ – aber darum, dass Menschen in Jesus den Schlüssel ihres Lebens finden.