20.04.2026 / Das Gespräch

casayohana: Hilfe für Quechua Familien in Peru

Bine Vogel und ihr Team kämpfen in den Anden für behinderte Kinder und misshandelte Frauen.

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Peru ist ein beliebtes Ziel für Südamerikaurlauber. Lamas, bunte Märkte, majestätische Berge und die Inkastadt Machu Picchu versprechen eine Reiseerfahrung für alle Sinne. Doch hinter dieser malerischen Kulisse kämpft die indigene Quechua-Bevölkerung im Hochland der Anden mit misserablen Lebensbedingungen. Kinder spielen in arsen- und quecksilberverseuchtem Wasser. Frauen leiden unter häuslicher Gewalt und einem geringen Selbstwertgefühl. Die Gesundheit der Männer wird durch die harten Arbeitsbedingungen im - teilweise illegalen - Kupferbergbau zerstört.

Sabine Vogel lebt im Distrikt Andahuaylas in den Anden. Die fränkische Kinderkrankenschwester kam ursprünglich für einen kurzen Einsatz als Missionarin nach Peru – und ist geblieben. Heute leitet sie casayohana, ein christliches Hilfsprojekt, das jährlich rund 4.000 Menschen begleitet: Kinder mit Behinderungen, traumatisierte Frauen, ganze Familien. Das Credo der Organisation lautet: Jeder Mensch ist einzigartig und geliebt.

In dieser Folge von Das Gespräch spricht Sabine Vogel mit Hanna Willhelm über ihre Arbeit, den Überlebenskampf der Bevölkerung im Schatten des Bergbaus, die politische Lage in Peru – und darüber, wie es das Selbstbild der Frauen verändert, wenn sie begreifen, dass Menschen und ein liebender Gott hinter ihnen stehen. 

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Autor/-in: Hanna Willhelm

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