08.07.2026 / Audio-Beiträge
Angriff der Killer-Brote
Mirjam Langenbach über Richter 7,13-14.
Gideon kam ganz nahe an die feindlichen Soldaten heran und hörte, wie ein Mann gerade zu seinem Kameraden sagte: »Ich muss dir etwas erzählen! Ich habe geträumt, dass ein riesiges Gerstenbrot in unser Lager gerollt ist. Es hat ein Zelt getroffen und umgerissen. Alles flog durcheinander und stürzte zu Boden.« Der andere erwiderte: »Das kann nur eins bedeuten: das Schwert des Israeliten Gideon, des Sohnes von Joasch! Gott wird ihm den Sieg über uns Midianiter und unser ganzes Lager schenken!«
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Ungefähr 1200 v. Chr. lebte in Israel ein Heerführer namens Gideon. Einmal zieht er gegen die Midianiter. Gideon ist aber unsicher, ob Gott wirklich mit ihm ist. Darum schickt Gott ihn nachts heimlich ins feindliche Lager, wo er zwei Soldaten belauscht. Der eine sagt: »Ich habe geträumt, dass ein riesiges Gerstenbrot in unser Lager gerollt ist. Es hat ein Zelt getroffen und umgerissen. Alles flog durcheinander und stürzte zu Boden.« Der andere erwiderte: »Das kann nur eins bedeuten: das Schwert des Israeliten Gideon! Gott wird ihm den Sieg über uns Midianiter und unser ganzes Lager schenken!« (Richter 7,13). Und Gideon? Der erkennt darin Gottes Bestätigung, kehrt motiviert zu seinem Heer zurück und greift siegreich an. Ich wundere mich, dass er nicht laut lachen musste: Ein rollendes Gerstenbrot?? Ob das wirklich die richtige Traumdeutung war, sei dahingestellt; wichtiger ist doch, dass Gideon wieder Gott vertrauen konnte. Ich merke mir: Nicht nach mysteriösen Zeichen suchen, sondern gleich alles auf Gott setzen!
Mirjam Langenbach