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Zentralasien

Zentralasien − das sind die Länder Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan. Noch 1990 gab es nur etwa 100 Christen unter allen Völkern Zentralasiens. Der ERF und Partner TWR begannen nach dem Fall des eisernen Vorhangs eine christliche Radioarbeit in und für diese Region aufzubauen. Etwa seit der Jahrtausendwende strahlen wir christliche Radiosendungen über starke Mittelsender in die Region hinein.

Viele Menschen haben dadurch erstmals von Jesus erfahren und sind zum Glauben gekommen. Seitdem sind einige Gemeinden in der Region entstanden. Doch diese sind oft noch recht klein und weit voneinander entfernt. In vielen Ländern gibt es auch nur unzureichendes christliches Lehrmaterial. Erst 2017 wurde die erste Bibel in usbekischer Sprache veröffentlicht.

Deshalb sind christliche Radioprogramme in Zentralasien so wichtig. Denn Radio ist nach wie vor das Medium der Wahl in den dünn besiedelten Regionen Zentralasiens. Zwar setzen sich Internet und Smartphones nach und nach durch, doch die staatliche Zensur verhindert einen freien Zugang zum weltweiten Netz. Deshalb hat die Medienarbeit in dieser Region einen besonders hohen Stellenwert. Durch unsere Sendungen werden die dortigen Christen ermutigt und wachsen im Glauben.

 

Glauben wecken und stärken

Mann mit Buch in der Hand
Erfahren Sie hier mehr über „The Way of Righteousness“. (Bild: Caleb Angel / Unsplash.com)

Viele Menschen in Zentralasien haben einen muslimischen Hintergrund. Die Sendereihe „The Way of Righteousness“ (Der Weg der Gerechtigkeit) richtet sich speziell an solche Menschen. Die 15-minütige Sendung erklärt in 100 Folgen anhand der Geschichten des Alten Testaments die Bibel. Desweiteren unterstützt der ERF weitere glaubensstärkende Programme. Denn wir wollen dazu beitragen, dass die Christen in Zentralasien im Glauben wachsen und die Bibel besser verstehen. 

 

Bedrängte Christen ermutigen

Junger arabischer Mann
Erfahren Sie hier 3 Gründe, warum es sich lohnt, für verfolgte Christen zu beten. (Bild: trysh / Pixabay.com)

Viele Christen in Zentralasien erleben Ablehnung, Einschränkung und Verfolgung von ihren Familien, Verwandten oder staatlichen Einrichtungen. Bis auf Kirgistan stehen alle Länder auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors. Die Sendereihe „Power in Persecution“ (Kraft in/trotz Verfolgung) wurde entwickelt, um diesen Christen zu helfen. In ihr berichten verfolgte Christen von ihren Erfahrungen, um Christen in derselben Lage zu ermutigen.

 

Projekt „Seidenstraße“

Landkarte Silk Road Transmitter Project
(Bild: TWR)

Für viele Jahrhunderte führte durch Zentralasien die „Große Seidenstraße“. Sie war eine der wichtigsten Handesstraßen zwischen Europa und Asien. Zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten arbeiten der ERF und TWR seit einiger Zeit an einem neuen Projekt, um entlang dieser „Seidenstraße“ einen Sender aufzubauen, der das Evangelium in die abgelegenen Orte der weiten Steppen und in viele Großstädte der Region bringt. Anfang Juni 2019 hat der Sender seinen Betrieb aufgenommen. Der frühere Leiter für Zentralasien Willi Epp berichtet über das Seidenstraßen-Projekt.

 

TWR Women of Hope

Junge asiatische Frau
Bekommen Sie in unserer Radiosendung „Beflügelte Frauen" Einblicke vom WoH-Kongress in Zentralasien. (Bild: Savs / unsplash.com )

Frauen in Zentralasien haben kein leichtes Leben. Auch wenn die Großstädte der Region hochmodern sind, gelten für das familiäre Leben noch jahrhundertealte, traditionelle Regeln. Viele Frauen erleben Gewalt oder Herabwürdigung vonseiten des Ehemanns oder seiner Familie. Gleichzeitig sind es besonders häufig Frauen, die zum Glauben an Jesus finden. Durch die Programme von „TWR Women of Hope“ werden diese Frauen ermutigt. Ein Kongress im Juni 2018 bot die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, der für viele Frauen sehr wertvoll war.

 

 

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