Mitgliederversammlung bei ERF – Der Sinnsender
Positive Bilanz für das Jahr 2025, Strategie für 2035 gesetzt
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Wetzlar, 8. Juni 2026 – Stabil auch in herausfordernden Zeiten: Mit diesem Fazit blickt ERF Medien e. V. bei seiner heutigen Jahresmitgliederversammlung auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. „Die Nutzerzahlen und das Bilanzergebnis für das Jahr 2025 sind positiv ausgefallen. Wir stellen dankbar fest, dass der ERF auch in herausfordernden Zeiten Sinn sendet und tragfähig aufgestellt ist", so der Aufsichtsratsvorsitzende Karsten Hüttmann. Neben soliden Finanzen präsentierten Aufsichtsrat und Vorstand des Sinnsenders eine neue Strategie bis 2035 sowie eine mehr als verdoppelte Social-Media-Reichweite.
Strategische Weiterentwicklung und Fokus auf Kooperationen
„2025 haben wir die Richtung gesetzt. 2026 gehen wir sie – fokussiert und entschlossen", sagte Susanne Thyroff, Vorstandsvorsitzende des ERF.
In ihrem ersten vollen Jahr im Amt hat Thyroff den Sinnsender kennengelernt, sich in Klausur zurückgezogen und gemeinsam mit Vorstandskollegen Christian Kolb eine Strategie bis 2035 entwickelt. Das Ziel: mehr der rund 84 Millionen Menschen in Deutschland als bisher mit der Botschaft der Hoffnung zu erreichen.
Die Strategie steht unter dem Sinnbild des Schöpfrads: „Es bringt das Wasser des Lebens dorthin, wo es gebraucht wird: zu Menschen, die sich sehnen nach Sinn, Zugehörigkeit und Hoffnung. Wir verstehen uns als Missionswerk und Unternehmen: Wir nutzen unternehmerisches Handeln, um missionarisch wirksam zu sein“, so Thyroff.
Karsten Hüttmann blickte auf ein Jahr intensiver strategischer Beratungen zurück: „Unser Auftrag, Menschen mit der guten Nachricht von Jesus Christus zu erreichen, ist der Maßstab: für das, was wir weiterführen, und für das, was wir neu beginnen." Um diesen Auftrag zu erfüllen, sollen bestehende und neue Kooperationen und Partnerschaften im Umfeld des ERF künftig weiter ausgebaut werden.
Wachsende Nutzerzahlen bei ERF Plus und den Social-Media-Angeboten
Der Jahresbericht 2025 hebt die Reichweiten des ERF hervor: 3,28 Millionen Menschen wurden monatlich über klassische Medienangebote erreicht. Besonders erfreulich entwickelte sich ERF Plus entgegen dem allgemeinen Radiotrend. Die Zahl der Hörerinnen und Hörer stieg um 9 Prozent an auf 820.000 monatlich. Die Social-Media-Reichweite wuchs auf monatlich 11,15 Millionen Menschen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (+136 Prozent). Auf YouTube erreichte ERF Mensch Gott durch den Einsatz von YouTube-Shorts sogar eine Vervierfachung der Aufrufe auf über 2 Millionen. Besonders bewegend: Rund 9.000 Gottesbegegnungen wurden 2025 gezählt. Für etwa 500 Menschen war es die erste solche Begegnung.
Weniger Spenderinnen und Spender, aber tiefe Verbundenheit
„Das Bilanzergebnis für das Jahr 2025 ist positiv ausgefallen – und lag deutlich über unserer ursprünglichen Planung", berichtete der geschäftsführende Vorstand Christian Kolb. Die Gesamterlöse aus Spenden und Nachlässen beliefen sich auf 16,09 Mio. Euro und lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau. Das Bilanzergebnis betrug +112.000 Euro, gegenüber dem geplanten Defizit von -608.000 Euro. Zwar ist die Zahl der aktiven Spenderinnen und Spender im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen auf 39.840 Personen (2024: 41.540). Im Vergleich dazu aber ist die durchschnittliche Spende pro Person gestiegen. Kolb ergänzte: „Wer dem ERF treu geblieben ist, hat also mehr gegeben. Dies ist für uns Ausdruck einer tiefen Verbundenheit, die uns verpflichtet und ermutigt." Der Haushaltsplan 2026 wurde vom Aufsichtsrat einstimmig gebilligt und von der Mitgliederversammlung angenommen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Trägerverein gewürdigt: Jürgen Schmidt (Gießen), Arndt Schnepper (Braunschweig), Norman Rentrop (Bonn) und Peter Herzog (Halver) für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit, Bernhard Berends (Filsum), Ulrike Bohni (Berg am Irchel) und Frank Schilling (Hamburg) für 30 Jahre und Peter Strauch (Wetter/Ruhr) für 55 Jahre.
Neu aufgenommen wurden Daniel Gehring (Kassel), Tim Guttenberger (Schorndorf), Astrid Häusling (Ratingen), Judith Hildebrandt (Hüttenberg-Rechtenbach), Matthias Riedl (Berlin), Prof. Dr. Christoph Rösel (Waldorfhäslach), Andrea Schmidt (Berglen-Stöckenhof) und Andy Schick (Auckland/Neuseeland).
Die Mitgliederversammlung wählte außerdem Dr. Daniel Koch (Bergisch Gladbach) zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats.
Zum Abschluss der Versammlung betonte Susanne Thyroff die Kraft des gemeinsamen Auftrags: „Jeder Mensch in Deutschland soll durch Medien Gott begegnen können. Das ist die DNA des ERF seit seiner Gründung vor über 65 Jahren. Und darauf fokussieren wir uns."
Weitere Informationen unter erf.de/jahresbericht
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