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Haus ohne Tür

Als ihr Mann Sarah verließ, nahm er die Haustür direkt mit. Ihr Gebet brachte Mann und Tür zurück.


Manchmal tut es richtig gut, die Haustür hinter sich schließen zu können. Zum Beispiel, um den lästigen Kommentaren der Nachbarn zu entgehen, die schon wieder über den Gartenzaun schielen, nur weil der Rasen die 2cm-Marke seit Wochen überschritten hat. Wie gut so eine Haustür dann doch tun kann!

Sarah* aus Mosambik hingegen war dem Gelächter der Nachbarn hilflos ausgeliefert. Denn ihr betrunkener Ehemann hatte die Haustür ausgehängt und war mitsamt Tür und einigen Habseligkeiten zu Verwandten gezogen war. Sarah blieb mit ihren Kindern allein zurück − ohne Einkommen und ohne jegliche Privatsphäre. Um sich und ihre Kinder wenigstens vor unerwünschten Blicken zu schützen, hängte Sarah eine Strohmatte vor den Eingang.

Zwei Wochen später kam ihr Mann wieder nach Hause und brachte die Tür zurück. Doch schon kurze Zeit später betrank er sich erneut und marschierte wieder mitsamt Tür unter dem Arm davon. Das Spielchen wiederholte sich mehrere Male – ein gefundenes Fressen für die Nachbarn, die sich über die türlose Hütte amüsierten. Sarah war verzweifelt. An wen sollte sie sich in dieser Situation wenden? Sie kontaktierte zwei Christinnen mit der Bitte um Gebet.
 

„Du bekommst ein Haus mit soliden Türen!“

Zunächst änderte sich nichts an ihrer Lage. Dann aber erfuhr die Produzentin der Frauensendung „Women of Hope“ von Sarahs Schicksal. Sie schickte eine Gebetstruppe von acht Frauen los, die Sarah drei Tage besuchen kamen. Sie beteten, kochten und kümmerten sich um sie und ihre Kinder. Als sie nach Hause zurückkehrten, ließen sie Lebensmittel für Sarah da.

Würde dieses Mal etwas passieren? Sarah wartete. Eine Woche lang. Dann kam Sarahs Ehemann erneut nach Hause. Ängstlich wartete Sarah auf einen erneuten Wutanfall. Aber der blieb aus. Ihr Ehemann verhielt sich ganz anders als sonst. Er sah ihr in die Augen und sagte: „Sarah, ich habe aufgehört zu trinken. Das hat Jesus bewirkt. Ich werde dich nicht wieder verlassen. Und du bekommst ein Haus mit soliden Türen.“

„Ich habe aufgehört zu trinken. Das hat Jesus bewirkt. Ich werde dich nicht wieder verlassen. Und du bekommst ein Haus mit soliden Türen.“ – Ehemann einer WoH-Zuhörerin

 

ERF Medien beteiligt sich seit vielen Jahren an der Arbeit von ERF∣TWR Women of Hope. Wir unterstützen die Produktion der Radiosendungen in der Sprache Suaheli, die in vielen Ländern Ostafrikas gesprochen wird. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns dabei, dies weiterhin zu tun. Mehr Informationen über Women of Hope.

Schon kurz darauf schaute er sich nach einem Bauplatz um und baute seiner Frau und seiner Familie ein größeres Haus mit einer starken Haustür. Diese kann Sarah von nun an zumachen, wenn den Nachbarn wieder eine spitze Bemerkung einfällt. Und sie ist zudem so solide, dass ihr Ehemann sie nicht mehr einfach aushängen und mitnehmen kann. Sarah hat inzwischen wieder ein Baby bekommen und kümmert sich hingebungsvoll um ihre Familie. Außerdem ist sie jetzt aktives Mitglied in einer Women of Hope-Gebetsgruppe und betet für andere Frauen, die ein ähnliches Schicksal wie sie erleiden.


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*Namen geändert.


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