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Ein bisschen Luther steckt in jedem Promi

Reformationsbotschafter geben persönliche Einblicke in ihr Glaubensleben.

Die Botschafterkampagne wird unter anderem vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Absprache mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) umgesetzt.

Es gibt Videobeiträge, Fotos und Interview-Texten der Botschafter im Internet oder als Multimedia-Pakete für die Gemeindearbeit. Dafür ist eine kostenfreie Anmeldung für den Newsletter notwendig.

Wenn es um ein großes, öffentliches Event geht, dürfen die entsprechenden Prominenten nicht fehlen. Doch ist das auch bei einem Fest der Landeskirche der Fall? Die evangelische Kirche in Deutschland beweist im Zusammenhang mit dem 500. Reformationsjubiläum, dass prominente Gesichter und ein Event der Kirche zusammenpassen. Bei dem Jubiläum wird die Kirche nämlich von Botschaftern wie dem Mediziner Eckart von Hirschhausen oder der RTL-Moderatorin Frauke Ludowig unterstützt. Sie sorgen dafür, dass sich die Bedeutung der Reformation bundesweit verbreitet und geben dabei spannende Einblicke in ihren Glauben. Und sie zeigen: Es steckt wohl in jedem ein bisschen Luther.

Vom mutigen Martin Luther bis zum mutigen Samuel Koch

 

Der bekannte Kabarettist und Moderator Eckart von Hirschhausen beispielsweise sieht in Luther den besseren Entertainer. Luther ist für Hirschhausen nicht nur in Sachen Humor ein Vorbild, sondern auch sprachlich. Luther steht für eine verständliche Sprache, meint Eckart von Hirschhausen.

 

Auch für Samuel Koch ist Martin Luther ein Vorbild. In der Sendung „Wetten, dass???“ im Jahr 2010 verunglückte Koch beim Sprung über ein fahrendes Auto. Seitdem sitzt er querschnittsgelähmt im Rollstuhl und beendete entgegen aller Ratschläge sein Schauspielstudium. Deshalb findet sich Samuel Koch in Luthers Mut wieder, sich gegen Widerstände durchzubeißen.

Die Kirche ist wie ein Vereinsheim

 

Auch die ZDF-Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause feiert das Reformationsjubiläum als überzeugte Botschafterin. Gause ist täglich mit Nachrichten konfrontiert, die schon einen Tag später Schnee von gestern sind. Die Reformation liegt zwar 500 Jahre zurück, ist für sie aber aktueller denn je. 

 

Der Fußballtrainer Jürgen Klopp gibt als Reformationsbotschafter vor allem seinen eigenen Glauben an einen Gott, auf den er vertraut. Während Glaube für viele andere Sportler ein Glaube an die eigene Stärke bedeutet, steht das Wort bei Klopp für den Glauben an Gott.

 

Eine weitere Reformationsbotschafterin ist die RTL-Moderatorin Frauke Ludowig. Sie hat in ihrer Kindheit erlebt, dass Glaube Spaß macht. Diese Botschaft möchte sie in diesem Jahr nicht nur an ihre eigenen Kinder weitergeben, sondern auch an die Öffentlichkeit bringen.


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