Eine Rezension

„Passengers“

Spannende Weltraumromanze zwischen Jennifer Lawrence und Chris Pratt

Jim (Chris Pratt) ist Passagier auf dem Raumschiff Avalon, das 5000 Menschen auf eine neue Erde, weit entfernt in einer anderen Galaxie fliegen soll. Der Zeitraum des Fluges beträgt 120 Jahre und die Passagiere befinden sich im Hyperschlaf. Erst vier Monate vor der Ankunft sollen Crew und Passagiere geweckt werden. Wegen einer Kollision gibt es jedoch einige Fehlfunktionen an Bord. Deshalb wacht Jim, ein Mechaniker, rund 90 Jahre zu früh auf. Nun ist er der einzige Mensch, der wach ist und kann sich, außer mit einem androiden Barkeeper, mit niemandem unterhalten. Aus Einsamkeit weckt er die Journalistin und Autorin Aurora (Jennifer Lawrence) auf. Zunächst machen die beiden, das Beste aus der Situation. Doch es häufen sich technische Zwischenfälle.

„Passengers“
Science Fiction, USA, 2016
Regie:   Morten Tyldum
Verleih:   Sony
Länge:   107 Min
Start:   5. Januar 2017
Darsteller:



 
  Chris Pratt,
Jennifer Lawrence,
Michael Sheen,
Laurence Fishburne
u.a.
FSK:   ab 12
Unsere
Empfehlung:
  ab 14

„Passengers“ ist eine Weltraum Romanze, die von den beiden Darstellern Jennifer Lawrence („Die Tribute von Panem“, „X-Men“) und Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) vollkommen getragen wird. Das Science-Fiction-Genre hat durch das Star-Wars-Spin-Off „Rogue One“ sowieso gerade einen ordentlichen Schub bekommen – warum also nicht mit einer hübsch anzusehenden Liebesgeschichte mit zwei der angesagtesten Schauspieler punkten?

Keine Schnulze

Doch wer jetzt eine Schnulze erwartet, liegt falsch. Die ersten Dialoge erhalten eine Spur Witz, weil Jims einziger Gesprächspartner ein Android (Michael Sheen, „Frost/Nixon“) ist. Die Romanze entwickelt sich, wenn Lawrences Figur in Erscheinung tritt, bis schließlich einige dramatische Wendungen eintreten, die aber im Verlauf der Handlung nur wenig erstaunen.

Natürlich ist der ganze Film nicht auf Logik aufgebaut, aber das sehe ich einem Science-Fiction-Märchen gerne nach. Wer wirklich Logik will, soll ein Mathebuch lesen! Der Fokus liegt hier eindeutig auf der Romanze mit einem bisschen Spannung - auch wenn Parallelen zu den Weltraumdramen „Interstellar“, „Gravity“, „Der Marsianer“ und „Moon“ nicht von der Hand zu weisen sind. Der Star-Appeal von Pratt und Lawrence reicht vollkommen.

Cast & Crew komplett ausgetauscht

Ursprünglich sollten Keanu Reeves und Rachel McAdams die Rollen spielen. Als McAdams jedoch absprang, war das ganze Projekt in Gefahr, weil die ursprüngliche Produktionsfirma den Film auf unbestimmte Zeit verschob und daher auch der eigentliche Regisseur absprang. Die Weinstein-Company verkaufte bald darauf die Rechte, so dass Reeves nicht mehr gebunden war. Der Filmriese Sony kaufe die Rechte und engagierte Lawrence und Pratt. So verschob sich der Filmstart von April 2015 auf Januar 2017.

„Passengers“ ist einer dieser Filme, bei denen man gleichzeitig einen Sinn für Romantik haben und ein bisschen Spannung aushalten können muss. Wenngleich sich letztere im Vergleich zu anderen Filmen in Grenzen hält. Der Film unterhält prächtig, was natürlich auch an den wunderbaren CGI-Weltraum-Bildern liegt, die die Möglichkeiten der 3D-Technik gut ausschöpfen, ohne übertrieben zu wirken. Das wird sicherlich auch ein Spaß, wenn der Film dermaleinst als 3D-BluRay fürs Home-Cinema zu haben ist.

Tolles Popcorn-Kino ab 14 Jahren

Alles in allem unterhält „Passengers“ wahrlich fantastisch. Der Film bietet einen wunderbaren Abend mit Popcorn-Kino allererster Qualität und ist nicht nur für die Fans der beiden Hauptdarsteller. Ich empfehle ihn ab 14 Jahren; freigegeben hat ihn die FSK ab 12.

Action   ✓✓✓✓✓
Spaß   ✓✓✓✓
Action   ✓✓✓✓
Spannung   ✓✓✓
Effekte   ✓✓✓✓✓
Note:   2+

 

 

 


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