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Was menschlicher Macht nicht gelingt

Warum wir den Tag des geringen Anfangs nicht verachten sollten.


Wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden den Schlussstein sehen (Sacharja 4,10).

Im Buch des Propheten Sacharja ist häufiger von Serubbabel die Rede. Wer war dieser Mann?

Als um 520 v. Chr. die Juden aus der Verbannung in Babel nach Jerusalem zurückkehrten, machte der persische König Darius I. Serubbabel, einen Nachkommen judäischer Könige, zum Statthalter. Dessen besonderer Auftrag war, für den Wiederaufbau des Tempels zu sorgen.

Dieses Heiligtum wurde unter Gottes unmittelbarem Eingriff aufgebaut. Das geschah dadurch, dass Gott, der Herr, dem Propheten Sacharja Visionen, d.h. besondere göttliche Botschaften übermittelte. Er ließ ihn z.B. einen Leuchter aus reinem Gold sehen, darauf eine Ölschale und sieben Lampen. Ein Engel erklärte: „Die sieben Lampen sind die Augen des Herrn, die alles sehen, was in der Welt geschieht.“ Unter Gottes unmittelbarer Aufsicht sollte der Wiederaufbau des Tempels geschehen.

Dazu beauftragte Gott, der Herr, den Propheten, Serubbabel folgendes mitzuteilen: „Was du vorhast, wird dir nicht durch menschliche Kraft gelingen: Nein, mein Geist wird es bewirken! Das verspreche ich, der Herr, der allmächtige Gott. Ein Berg von Hindernissen wird sich vor Dir auftürmen, aber ich räume sie aus dem Weg. Wenn der Tempel wieder aufgebaut ist, wirst du den Schlussstein einsetzen – unter dem Jubel des Volkes!“

Weiter sprach der Herr zu Sacharja: „Serubbabel hat den Grundstein zu diesem Tempel gelegt, und der wird den Bau auch eigenhändig vollenden! Wer anfangs enttäuscht war, dass der wenig imponierende Bau nicht voranging, der wird sich noch von Herzen freuen, wenn er den Schlussstein in Serubbabels Hand sieht!“

Die Zuhörer würden an dieser Entwicklung erkennen können, dass der Herr, der allmächtige Gott, den Propheten gesandt habe.

Fazit:

  1. Gott sieht alles
  2. menschliche Kraft hat ihre Grenzen
  3. Gottes Geist hilft, Hindernisse zu überwinden
  4. Gott hilft über anfängliche Enttäuschungen hinweg

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Kommentare

Von Mario am .

1. Gott sieht alles
2. menschliche Kraft hat ihre Grenzen
3. Gottes Geist hilft, Hindernisse zu überwinden
4. Gott hilft über anfängliche Enttäuschungen hinweg
Die Punkte 1 & 2 sind nicht zu widerlegen.
Was aber, wenn man 3 & 4 nicht erlebt? Wie geht man damit um, wenn man HIndernisse eben nicht überwinden kann, die Enttäuschungen eben bleiben, weil man Gott bzw. seinen Geist nicht erlebt?
Was hilft dann dieses Resümee? Ist das dann einfach mal theoretisch / theologisch zusammengefasst?
LG Mario


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