Interview

Gott will heilen, nicht strafen

Warum es sich lohnt, für Heilung zu beten. Ein Interview.

„Hauptsache gesund“, lautet eine beliebte Redensart. Menschen mit schweren oder chronischen Krankheiten wissen, was für ein Privileg es ist, gesund zu sein. Doch was tun, wenn Ärzte nicht heilen, sondern nur Symptome lindern können? Reinhard Grün betet seit mehreren Jahren für Kranke. Er ist überzeugt, dass Gott immer noch durch Wunder heilen will. Gleichzeitig warnt er davor, Nicht-Heilungen mit unvergebener Schuld und fehlendem Glauben zu erklären. ERF Online hat mit ihm gesprochen.

Heilungsgebet Wetzlar
Heilungsgebet Wetzlar e.V. war ein eingetragener christlicher Verein. Christen aus unterschiedlichen Gemeinden und Konfessionen gründeten ihn vor circa acht Jahren, weil sie das Gebet für Kranke und Leidende auf dem Herzen hatten. Jeden Donnerstagabend bot der Verein zwei Stunden lang Gebet für Heilung an. Außerdem wirkte der Verein an Straßeneinsätzen und Heilungsgottesdiensten mit und führte Seminare in Gemeinden durch. 

ERF Online: Sie haben mehrere Jahre Jahre beim „Heilungsgebet Wetzlar“ mitgearbeitet. Wie sieht ein typisches Heilungsgebet aus?

Reinhard Grün: Wenn jemand zu mir kommt und sagt: „Bete um Heilung“, möchte ich zuerst einmal wissen: Um was geht es? Das heißt, am Anfang steht eine Unterhaltung. Ich möchte den Menschen ernst nehmen. Im Gespräch geht es um die Beschwerden. Aber da gilt es, zwei Ohren aufzumachen. Das eine ist das natürliche Ohr. Ich schaue die Leute an und höre ihnen zu. Manchmal hört man vielleicht: „Die Hüfte tut weh.“ Aber man hat den Eindruck, es tut noch viel mehr weh ‒ auch in der Seele. Das andere ist, ein geistlich offenes Ohr zu haben. Meine Mitbeter und ich glauben, dass Jesus zu uns über die Menschen reden möchte, die uns gegenüber sitzen.

Danach überlege ich mir, wie ich für denjenigen bete. Wenn jemand aus einer konservativen Gemeinderichtung kommt, bete ich so, wie es ihm angemessen ist. Ich möchte niemanden erschrecken oder befremden. Ich beginne meist damit, dass ich Jesus für die Person danke. Normalerweise beten wir zu zweit und wechseln uns ab. Meist lege ich Kranken beim Gebet die Hände auf, frage aber immer vorher, ob es für sie in Ordnung ist. Manchmal spüre ich selbst etwas, manchmal gar nichts. Am Ende des Gebetes segnen wir die Person. Dann frage ich: „Haben Sie etwas gespürt?“ Danach gebe ich dem Kranken gegebenenfalls Tipps. Wenn jemand starkes Übergewicht hat und über Kniebeschwerden klagt, weiß ich: Ich kann zwar für die Knie beten und vielleicht geht der Schmerz weg. Aber wenn die Person nichts ändert, wird der Schmerz wiederkommen. Das spreche ich dann auch offen an.

ERF Online: Sie sprachen schon einen wichtigen Punkt an: die natürliche Ursache von Schmerzen. In welchem Verhältnis stehen ärztliche Behandlung und Krankheitsprävention zum Heilungsgebet?

Reinhard Grün: Ich selbst gehe regelmäßig laufen. Das brauche ich, damit mir der Stress nicht zu sehr auf die Gesundheit schlägt. Verantwortungsvoll mit unserem Körper umzugehen ist notwendig und auch natürlich. Wenn ich mit meinem Körper in einer Weise umgehe, die mich krank macht, brauche ich mich nicht zu wundern. Gott ändert durch Gebete nicht seine grundsätzliche Schöpfungsordnung.

Wir haben daher zur Medizin ein völlig entspanntes Verhältnis. Wir sagen den Leuten, wenn sie in Behandlung sind: „Gehen Sie weiter hin. Nehmen Sie Ihre Medikamente. Und wenn Sie den Eindruck haben, es hat sich etwas geändert, sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.“ Es braucht da keine Konkurrenz zu geben. Wenn jemand krank ist, rate ich: Lass dafür beten und geh zum Arzt. In Jakobus 5,14 schreibt Jakobus ja nicht: „Wenn jemand krank ist und medizinisch schon alles versucht hat und alles auf dem esoterischen Markt abgegrast hat, kann er darüber nachdenken, ob er die Ältesten ruft. Sondern da steht: „Ist jemand unter euch krank, der rufe die Ältesten, dass sie über ihm beten.“

Die größte Heilung ist Rettung für die Ewigkeit

ERF Online: Was machen Sie, wenn jemand zu Ihnen kommt und sagt: „Ich habe diese psychische Erkrankung und möchte für mich beten lassen“?

Reinhard Grün: Natürlich beten wir auch für psychisch kranke Menschen. Aber ich würde bei jemandem, der unter einer akuten Psychose leidet, vor allem beten: „Jesus, gib da Stabilität hinein, gib Klarheit in die Gedanken.“ Ich würde auf jeden Fall sagen: „Gehen Sie weiter zu Ihrem Arzt. Nehmen Sie Ihre Medikamente.“ Ich würde auch „spektakuläre Gebetsformen“ bewusst weglassen. Denn das kann psychotisch verarbeitet werden. Aber wenn jemand kommt, der unter Depressionen leidet, kann ich natürlich beten: „Jesus, sende dein Licht. Schenke ihm die Fähigkeit, wieder neuen Mut zu gewinnen. Hilf ihm, aus eingefahrenen Gedankenmustern wieder herauszufinden." Aber ich würde das mit der Aufforderung verbinden, Seelsorge in Anspruch zu nehmen oder auch in Absprache mit dem Arzt Medikamente, wenn es akut ist.

ERF Online: Wie oft haben Sie erlebt, dass jemand geheilt wurde?

Reinhard Grün: Wir haben schon Heilungen von Krebs erlebt. Wir haben aber auch erlebt, dass Leute, die mit Krebs zu uns kamen, trotzdem gestorben sind. Wir haben Leute über längere Zeiträume durch Depressionen hindurch begleitet, die jetzt schon eine Zeit lang relativ beschwerdefrei sind. Einmal kamen Eltern mit einem epileptischen Jungen zu uns, der viele Anfälle hatte. Sie sind zwei Jahre lang alle 14 Tage gekommen. Danach war die Epilepsie des Jungen so weit weg, dass er nur noch eine leichte Dauermedikamentation braucht.

ERF Online: Auch Jesus hat viele Menschen geheilt. Welche Bedeutung haben Heilungen im Neuen Testament?

Reinhard Grün: Jesus hat alle Menschen geheilt, die sich deswegen an ihn gewandt haben. Es gibt keinen einzigen Fall, wo Jesus jemand zurückgewiesen hätte. Darin ist Jesus unser Vorbild. In Hebräer 13,8 steht ganz klar, dass Jesus sich nicht ändert. Deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass bei Gott ein grundsätzlicher Heilungswillen vorhanden ist. Jesus sagt immer wieder: „Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.“ (Lukas 10,9) Heilung ist ein Zeichen dieses anbrechenden Gottesreiches. Das ist Kern dessen, was wir machen. Die größte Heilung, die jemand erfahren kann, ist, dass er gerettet wird für die Ewigkeit. Das erleben wir übrigens regelmäßig. Die meisten Leute, die zu uns kommen, kommen zwar aus christlichen Hintergründen. Aber wenn Nichtchristen kommen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie sind ganz schnell wieder draußen oder sie kommen zum Glauben.

Krankheiten sind keine Strafe für Schuld

ERF Online: Sie glauben, Gott hat einen Heilungswillen für den Menschen. Trotzdem wird nicht jeder Kranke geheilt. Wie erklären Sie sich das?

Reinhard Grün hat mit anderen Christen in Wetzlar das "Heilungsgebet Wetzlar" gegründet. Er gehört zur Gemeindeleitung der FeG Wetzlar. (Foto: ERF Medien)

Reinhard Grün: Ich habe keine abschließende Erklärung. Die abschließende Erklärung liegt bei Gott. Manchmal gibt es Heilungshindernisse. Mich rief einmal eine Frau an und wollte einen Rat, ob sie zu einem Heilungsgottesdienst gehen sollte. Ich habe eine Zeit lang mit ihr gesprochen. Irgendwann sagt sie erschreckt: „Was mache ich, wenn ich geheilt werde?“ Es hätte ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt. Diese Frau hätte ruhig in den Gottesdienst gehen können, sie wäre nicht geheilt worden.

Oft ist es so, dass erstmal etwas anderes dran ist als das, was der Kranke sich gerade wünscht. Das steht nicht in der Bibel, aber das ist für mich eine eingängige Erklärung. Gott hat für jeden Menschen einen eigenen Heil- und Behandlungsplan – genau wie man es vom Arzt kennt. Und in Gottes Heilungsplan kommt nicht immer zuerst die akute körperliche Beschwerde. In der Bibel wird am häufigsten das griechische Wort „sozo“ für Heilung verwendet. Dieses Wort umfasst die körperliche Heilung, die geistliche Errettung und die seelische Heilung. Es ist also ein ganz breiter Begriff. Meine Erfahrung ist: Wenn wir anfangen zu beten, fängt Gott an, sich zu bewegen. Deswegen muss man an manchen Sachen länger dranbleiben. Ich habe schon erlebt, dass Menschen gestorben sind, bevor sie mit dem Heilungsweg zu Ende waren und trotzdem bis dahin schon eine Menge Heilung erfahren haben.

ERF Online: In manchen frommen Kreisen hört man: "Du hast unvergebene Schuld in deinem Leben, deswegen wirst du nicht geheilt." Wie bewerten Sie diese Aussage?

Reinhard Grün: So eine Aussage ist Unsinn. Das kann im Einzelfall stimmen, aber Jesus hat doch nicht nach der Schuld der Menschen gefragt. Natürlich sagt Jakobus: „Bekennt einander eure Sünden.“ (Jakobus 5,16) Sündenbekenntnis ist kostbar und ein Mangel an Versöhntheit kann Ursache für eine Krankheit sein. Ich spreche Menschen daher gerne Vergebung und Heilung zu. Der Umkehrschluss: „Du wirst nicht geheilt. Also musst du unvergebene Sünde haben“, ist Unsinn. Dadurch lädt man den Leuten eine enorme Last auf. Diese ist unter Umständen krankmachender als alles, was dem Kranken bisher begegnet ist. Jemand kommt und hat ein Problem: Er ist krank. Dann sagt man sowas und anschließend hat er drei Probleme. Er ist immer noch krank. Er hat eine negative Glaubenserfahrung gemacht. Und drittens soll er an dem Ganzen selbst schuld sein.

Erklärungen für Nicht-Heilungen laufen ins Leere

ERF Online: Eine andere Erklärung, die geäußert wird, wenn Heilung nicht geschieht, ist: „Dein Glaube war nicht groß genug.“ Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Glauben des Erkrankten und der Heilung?

Reinhard Grün: Glaube ist immer ein Kanal, durch den Heilung fließt. Jesus spricht in vielen Fällen den Glauben an. Ich denke, das gibt uns eine gewisse Freiheit, den Glauben anzusprechen. Glaube ist wichtig. Nur Glauben als Leistung einzufordern, ist ein falsches Glaubensbild. Die Jünger kommen ja zu Jesus und sagen: „Stärke uns den Glauben.“ (Lukas 17,5) Sie denken: „Ich habe zu wenig Glauben im Tank. Herr, fülle nach.“ Jesus antwortet mit dem Gleichnis vom Senfkorn und wird meiner Ansicht nach an dieser Stelle nicht zynisch. Er sagt den Jüngern nicht: „Ihr habt nicht mal Glauben wie ein Senfkorn“, sondern macht deutlich: Es kommt nicht auf die Größe des Glaubens an.

Man muss seinen Glauben nicht aufpusten, aber man sollte ihn dabei haben. Viele Leute haben ihren Glauben zu Hause an der Wand hängen wie ein Plakat. Sie sagen: „Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Ich glaube, dass er alle Menschen retten möchte. Und dass er heilen kann.“ Ich als Beter muss meinen Glauben einsetzen. Der, der vor mir sitzt, ist vielleicht so krank, kaputt und enttäuscht, dass er nicht glauben kann. Dann glaube ich für ihn mit. Und ich bitte Jesus. Jesus wohnt doch in uns. An vielen Stellen im Neuen Testament steht, wenn man sich den Originaltext anschaut „Habt den Glauben Jesu Christi“ statt „Glaubt an Jesus Christus.“ Wenn du Christ bist, wohnt Jesus in dir. Und Jesu Glaube in mir kann aufstehen. Ich kann nicht heilen, aber Jesus in mir kann heilen.

ERF Online: Aber wie lässt es sich erklären, wenn es einer Person trotz Gebet immer schlechter geht?

Reinhard Grün: Man kann es nicht immer erklären. Ich denke da an mehrere Personen. Eine ist eine Frau, die bei uns zum Glauben gekommen ist. In ihrer Familie ist viel Heilung in den Beziehungen geschehen, ihr Enkelkind wurde von einer schwierigen Erkrankung geheilt, aber sie ist letztlich an Magenkrebs gestorben. Ich weiß nicht, wieso – und es tut mir leid um diese Personen. Auch die großen Heiler, die eine starke Heilungsgabe haben, erleben Fälle, wo jemand trotzdem krank bleibt oder stirbt. Und auch die sagen: „Wir wissen nicht warum.“ Wir leben immer noch in einer gebrochenen, einer gefallenen Welt. Diese Rätsel kann ich nicht lösen. Ich muss sie auch nicht lösen. Ich bin Kind meines Vaters im Himmel und an seiner Hand unterwegs.

Gott leidet mit

ERF Online: Wenn ich Sie richtig verstehe, bewirkt Heilungsgebet auch etwas, wenn keine körperliche Heilung erfolgt. Kann man davon sprechen, dass manchmal nur innere Heilung erfolgt?

Reinhard Grün: Es geht um Heilung an Geist, Seele und Leib. Die allermeisten Menschen, die zu uns kommen, gehen mit dem Gefühl weg: „Ich bin der Liebe Jesu begegnet. Ich habe Annahme und Zuwendung erfahren.“ Das ist etwas, was wir jedem mitgeben können. Wir sind als Christen alle aufgerufen, Boten des anbrechenden Reiches Gottes zu sein. So verstehen wir uns. Wenn jemand zu uns kommt, kommt er in die Gegenwart Jesu. Selbstverständlich geschehen da Dinge. Ich kann vielleicht nicht alle Erwartungen erfüllen, aber das ist eher Jesu Problem. Ich gucke nicht auf das, was noch nicht geschehen ist. Ich gucke auf die Dinge, die schon geschehen sind. Wenn eine Heilung zu 10 Prozent geschehen ist, feiern wir miteinander. Wir freuen uns, dass Jesus angefangen hat, etwas zu tun. „Der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird‘s auch vollenden“, steht in Philipper 1,6. Das ist ein Versprechen.

ERF Online: Beten Sie auch bewusst für den Umgang mit der Krankheit und dafür, dass jemand seine Krankheit, so lange sie dauert, ertragen kann?

Reinhard Grün: Ich bete kein Gebet, das lautet: „Jesus, du hast 10 Prozent Heilung gegeben. Gib dieser Person die Fähigkeit, mit den restlichen 90 Prozent weiter durchs Leben zu gehen.“ Natürlich bete ich um Begleitung und Weisheit, aber immer im Zusammenhang: „Jesus, du willst nicht, dass jemand sein Leben lang in einer chronischen Krankheit steckenbleibt.“ Ich bin davon überzeugt, Gott schickt keine Krankheiten. Krankheiten sind immer Ausdruck dieser gefallenen, gebrochenen Welt, an der Gott leidet. Er leidet mit uns und sein Wille ist das Gute und Vollkommene. Aber bei seinen Wegen dahin haben wir manchmal Schwierigkeiten, sie ganz zu kapieren.

ERF Online: Vielen Dank für das Interview.


Kommentare

Von Gerd R. am .

Danke! Liebe ERF-Brüder und Schwestern über diesen Bericht aus der Wetzlarer FeG!
Ich betrachte ihn auch als eine Antwort auf meine Kritik vom 02.02.2017 in meinem "Kommentar" zumThema "Alternative Heilmethoden"!
Zwischenzeitlich habe ich noch eine Info aus der Arbeit der "Christen im Beruf" über "Healings Räume" einer Augsburger Mitarbeiterin gelesen.
Sie reist jetzt nach dem Heimgang ihres Mannes, mit dem sie diese Arbeit mehrere Jahre in Augsburg taten, durchs Land und berichtet über mehr

Von Chuck am .

Ich möchte darauf hinweisen, dass dieser Artikel schon recht alt ist und das "Heilungsgebet Wetzlar" nicht mehr existiert. Ein Klick auf den Link zeigt das auf.

Von Waltraud am .

Das Interview habe ich mit Interesse gelesen. Von Heilungsgottesdiensten halte ich nicht viel, aber für Kranke zu beten, finde ich gut. Wir haben eine Tochter, die psychisch krank ist. Sie hat das schon erlebt, dass man ihr sagte, sie wäre noch kein Kind Gottes und darum krank. Das ist ein Riesenproblem. Jetzt habe ich den Eindruck, dass sie einerseits ohne Gott leben will, aber andererseits alles auf ihn bezieht. Sie weiß alles,kann darüber reden, aber es nicht für ihr Leben umsetzen. Ich mehr

Von FranzX am .

Danke für diesen guten und ausgewogenen Beitrag! Danke, Herr Grün, danke an den ERF, dass es verbreitet wird.

Von Claudia am .

Das erklärt genau das was ich erlebe, ich erlebe Jesus und die göttliche Liebe und wachse...ich spüre das Gott ohne uns leidet und durch unsere Liebe, die wir Gott entgegenbringen heilt unsere Beziehung zu Gott und ich selber heile auch nach und nach. Ob ich auch körperlich heilen werde, das wird sich erst später zeigen und liegt auch viel an meinen widerständen, die ich manchmal nicht bemerke, aber immer leichter entlarve. Das ist sehr spannend, interessant und vor allem schön☺️

Von WiBk am .

Jesus sagt, bittet und es wird euch gegeben werden. Und er sagt, wenn ihr nicht werdet wie diese Kinder, werdet ihr keinen Teil im Himmelreich haben. Wenn ich diese Aussagen ernst nehme, dann müßte ich im kindlichen Glauben jede Gebetserhörung erfahren. Werde ich aber nicht. Vielmehr wird es dasselbe sein, wie es eine statistische Wahrscheinlichkeit aussagen würde.
Die sog. "christliche" Antwort ist dann die, das ich mehr glauben muß, noch Sünde an mir ist, das ich Gottes Wirken nicht mehr

Von Bernhard D. am .

Wenn, wie Reinhard Grün sagt, „Jesus, du willst nicht, dass jemand sein Leben lang in einer chronischen Krankheit steckenbleibt.“ wieso hat dann Jesus Paulus nicht geheilt 2Kor12,9. Und wieso sind einige Krank geworden die beim Abendmahl nicht nach dem Willen Gottes gehandelt haben 1Kor11.30. Ich vertraue Jesus Christus, dass er das zulässt, was uns zum Heil dient Röm8,28-30 Ich durfte dies schon oft erfahren www.fitundheil.ch/buch/wahrheit

Von T.P. am .

Ich hatte als kleines Kind das schlimmste von einem Mann angetan bekommen was einem passieren kann. Meine Familie hat es nicht einmal bemerkt. Bin nie damit fertig geworden. Erst jetzt wo ich Jesus kennenlerne und viele liebe Menschen für mich beten, darf ich endlich anfangen zu leben. Jesus ist dabei mich zu heilen. Es ist unglaublich was sich in seinem Namen schon alles getan hat. Und das in nur einem Jahr. Meine Dankbarkeit kennt keine Grenzen.Gelobt sei unser Herr und Gott. Ich kann nur mehr

Von Marianne T. am .

ich hatte vor einigen Jahren ganz starke Fibromyalgie und wurde von 3 Heilbetern aus deutschland durch Jesus Christus geheilt!!!
danke für das Interview! Gott segne Reinhard Grün!!! es lohnt sich!

Von Uwe T. am .

Das Interview hat das auf den Punkt gebracht, was ich schon selbst bei Krankheit erfahren habe. Es gibt leider so viel Irrlehren. Letztendlich müssen wir immer auf Christus schauen, den gekreuzigten und auferstandenen. Jesus lebt, ja er lebt und steht uns immer bei. Aber Gottes Wille geschehe und nicht mein Wille. In dieser gefallenen Welt sollen wir Jesus nachfolgen und sein Kreuz auf uns nehmen. Dazu gehört auch Krankheit. Schalom, Gott befohlen!


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