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Glaube gibt Mut

Wie wir Kraft in schwierigen Umständen bekommen können.


Es gibt Zeiten im Leben, die Kraft und Lebensmut rauben wollen. Ein Bekannter erlebte das. Auf der Arbeitsstelle häuften sich Schwierigkeiten, ein naher Angehöriger starb unerwartet und am Eigenheim waren teure Reparaturen unvermeidlich. In der Zeit las mein Bekannter die Worte: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.“

Diese Worte schrieb Paulus, der Mann, der den christlichen Glauben nach Europa brachte (2. Brief an die Korinther 4, 7-11). Statt „Wir verzagen nicht“ könnte man diese Worte auch so wiedergeben: „Darum verlieren wir nicht den Mut“.

Dieser Paulus wurde in außerordentlicher Weise bedrängt: widrige Lebensumstände häuften sich, er schleppt eine Krankheit mit sich herum, hatte böswillige Gegner. Er war ein Anhänger des Jesus Christus. Wo immer er konnte, sprach er davon, was Jesus für die Menschen bedeutet. Er gab vielen Lebenshilfe, aber andere verärgerte er mit seiner Botschaft.

Deren Feindschaft ging so weit, dass sie ihm nach dem Leben trachteten. „Wir leiden Verfolgung“, schrieb Paulus, „aber wir werden nicht verlassen!“

Es ist bewundernswert, wie dieser Mann sich ermutigen ließ und dadurch mit den Schwierigkeiten fertig wurde. „Darum verlieren wir nicht den Mut“, sagte Paulus damals. Heute sagt das mein Bekannter. Man spürt ihm ab, wie dankbar er ist für sein Erleben. Wer sich im Glauben an Christus bindet, wird ähnliche Erfahrungen machen.

Was ist das Geheimnis dieser Ermutigung? Paulus schenkte sein volles Vertrauen seinem Herrn Jesus Christus, der nach seiner Hinrichtung am Kreuz den Tod überwand und wieder lebte. Diese „Kraft der Auferstehung“ kann jeder glaubend im Gebet in Anspruch nehmen. Mit dieser Kraft erfüllt, gewinnen wir Mut, auch wenn die Situation, die wir zu meistern haben, außerordentlich schwierig ist.



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