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Das bessere Jenseits

Warum wir in Jesus eine begründete Hoffnung für die Zukunft haben.


Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Römer 8,18).

 

Das bessere Jenseits

Wenn ich mein Leben an Christus orientiere, kann ich getrost der Zukunft entgegensehen. Warum? Weil ich durch Aussagen des Apostels Paulus weiß, „dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken wird“ (2. Korinther 4,14). Nun wird mancher denken und sagen: der Weg bis zu diesem Ziel ist aber lang und schwer. Das stimmt. Zurzeit erleben wir immer irgendwo auf dieser Welt Kriege, nicht zu besiegende Armut, Tod, Trübsal, Krankheit und Leid. Paulus macht aber Mut. Er sagt: „Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft ewiges, großes Gewicht an Herrlichkeit“ (2. Korinther 4,7).
 

Was heißt eigentlich herrlich?

Der Begriff Herrlichkeit taucht auch in unserer Umgangssprache auf. Wenn wir von einem herrlichen Sonnenaufgang sprechen oder von der herrlichen Pracht der Berge, dann hat das aber wenig zu tun mit der Herrlichkeit, von der Paulus spricht. Da ist die Gotteskindschaft gemeint, ein Leben als Erlöster, die alles verändernde Lebensgemeinschaft mit Christus, selbst in den Nöten des Alltags.

Wir sprechen von schwerem Leid, unbegreiflicher Führung, leidvollen Erfahrungen. Manche Krankheit, die sich hinzieht, manche Erbkrankheit ist ja wirklich leidvoll. Auch Betriebs- oder Verkehrsunfälle können Menschen viel Kummer bereiten. Wenn Paulus hier vom Leiden spricht, denn sprengt das jedoch solche Vorstellungen, Bilder und Erfahrungen. Er verbindet Leid und Herrlichkeit.
 

Mein Trost

Für alles irdische Leid gibt es Trost. Wohltuend hat das mancher erfahren. Gott wird als Vater der Barmherzigkeit auch Gott allen Trostes genannt. Er tröstet alle unsere Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind (2. Korinther 1,3-4).

Nun spricht Paulus aber vom „Leiden Christi“. Können wir denn leiden wie Christus? Er wurde verraten, verlacht, verhöhnt. Er litt als Unschuldiger, nahm die Schuld anderer auf sich, musste unter Schmerzen sterben, verlassen von allen, die jahrelang an seiner Seite waren. Nur wenige von uns können ermessen, was das bedeutet.

Es gibt aber Männer und Frauen in Asien und Afrika, die sich an Christus orientieren und ihren Glauben an Jesus Christus teuer bezahlen. Sie werden gefoltert, oft ohne Verhör festgehalten. Sie müssen mit der Todesstrafe rechnen und viele werden tatsächlich hingerichtet. Sie leiden, weil sie Christus treu bleiben wollen. Für sie gilt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die ihnen zugesagt ist.

Das soll auch hier bei uns allen Mut machen, die heimlich oder offen verlacht werden, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Manche haben bereits bei der Anstellung Schwierigkeiten. Das erfuhr ein junger Mann, der mit seinem Studium fertig war und eine Anstellung suchte. Er wurde von der Personalabteilung abgewiesen, weil er sich als Christ outete. Leidvoll war es auch für eine junge Frau, die gern einen Mann geheiratet hätte, den sie sehr liebte. Sie glaubte an Jesus Christus, er nicht. Er war auch nicht für den Glauben zu gewinnen. Darum löste die junge Frau das Verhältnis. Wochenlang litt sie. Doch war ihr der Glaube wichtiger als einen ungläubigen Mann an ihrer Seite. Sie bezog ein Wort des Apostels Paulus auf sich:

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. (Römer 8,28).

 

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