Andacht Lesezeit: ~ 2 min

Beten hilft auch nicht?

3 Arten, wie Gott auf unsere Gebete reagiert.


Ein bis dahin erfolgreicher Bankkaufmann kam in große persönliche Schwierigkeiten. Von seinen bewusst christlich lebenden Eltern kannte er das Jesus Wort: „Wenn ihr nur Vertrauen habt, werdet ihr alles bekommen, worum ihr Gott bittet.“  (Matthäus 21,22). In der Hoffnung, seine Lage zu ändern, betete er. Er betete morgens und abends. Es änderte sich nichts.

Darum sagte er: „Beten hilft auch nicht!“ Es ist doch eigenartig! Jahrelang fragt einer nicht nach Gott. Dann aber, wenn ihm das Wasser bis zum Halse steht, fängt er an zu beten und erwartet, dass ihm spontan geholfen wird.

Gott hat – nicht selten sogar – Gebete von Menschen gehört und erhört, die vorher nie nach ihm gefragt haben. Die Regel ist das nicht. Beten ist das Gespräch eines Menschen mit Gott. Kein Selbstgespräch. Leider reden Beter oft nur auf Gott ein, ohne zu hören, was er ihnen zu sagen hat. Der Beter setzt voraus, dass „es“ eine höhere Macht gibt. Dieses „es“ ist keine unpersönliche Kraft, sonders eine höhere Macht, die über allen Dingen steht.

Der Beter glaubt, dass diese höhere Macht gleichbedeutend ist mit dem großen, unfassbaren Gott, der sich um die Menschen kümmert. Er tut es wirklich! Die Bibel beschreibt das. Viele, viele Menschen haben es erfahren.

Gott reagiert auf Gebete glaubender Menschen auf dreierlei Weise: 

1. Er kann das geben, worum gebeten wird.

2. Er kann statt des Erbetenen etwas anderes geben, das möglicherweise viel nützlicher und besser ist.

3. Gott kann auch „Nein“ sagen.
 

Mir sind  Menschen begegnet, die im Rückblick auf Ihr Leben sagen: „Gut, dass mir Gott damals nicht gegeben hat, was ich so sehr erbeten hatte. Er hatte einen viel besseren Weg für mich!“ Das entdeckte der Mann, von dem anfangs die Rede war, leider nicht. Er hatte aufgehört zu beten. Leider!


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Kommentare

Von Reinhart H. am .

Danke für dieses schöne Thema, besonders für den Hinweis auf die 3 Mlglichkeiten seiner Antworten. Gott redet häufiger mit uns, als wires annehmen (hören oder fühlen). Der Lärm und die vielen Aufgaben des täglichen Lebens, in Beruf und Familie, verschließen häufig unsere Ohren. Ich höre oft in Gesprächen, dass wir bitten, um Gesundheit, mehr Geld, anderern Arbeitsplatz, bessere Beziehung uvm . . . aber danken wir auch, für das was wir haben? Danke himmlischer Vater, dass Du mich leitest, auch wenn ich Dich nicht jeden Tag höre. Ich weiß, Du bist bei mir!

Von Reinhart Hofert am .

Danke für dieses schöne Thema, besonders für den Hinweis auf die 3 Mlglichkeiten seiner Antworten. Gott redet häufiger mit uns, als wires annehmen (hören oder fühlen). Der Lärm und die vielen Aufgaben des täglichen Lebens, in Beruf und Familie, verschließen häufig unsere Ohren. Ich höre oft in Gesprächen, dass wir bitten, um Gesundheit, mehr Geld, anderern Arbeitsplatz, bessere Beziehung uvm . . . aber danken wir auch, für das was wir haben? Danke himmlischer Vater, dass Du mich leitest, auch wenn ich Dich nicht jeden Tag höre. Ich weiß, Du bist bei mir!

Von Daniela am .

Danke das Ihr zu Gebet und zum dran bleiben ermutigt. Durch dran bleiben haben wir ein Jahr später mitbekommen das Gott Gebet erhört und er dran ist auch wenn wir es nicht merken. Gott bleibt auch dran. Danke HerrHerr.

Von Bernd D. am .

Es ist wirklich wunderbar, wenn Gott hilft. Er kann im Gebet erhören; aber auch im Gebet nicht erhören. Es kann sofort erfolgen, es kann etappenweise oder aber erst später erfolgen. Jedoch Gott erhört immer. Jedenfalls immer dann, wenn wir zu ihm eine Beziehung aufgebaut haben. Nicht nur am Sonntag oder gelegentlich. Nein, er will unser Begleiter sein. Immer– Tag und Nacht. Ich jedenfalls habe ihn schon so oft in wunderbarer Weise erfahren, dass ich ihn in meinem Leben nie mehr missen möchte. Ohne ihn gäbe es mich nicht mehr hier auf Erden. Danke, mein Gott!


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