Masken & Manager

Im täglichen Leben sehen wir oft Menschen, die eine Maske tragen. Sie soll sie vor der “bösen“ Umwelt schützen. So gibt sich oft ein Chef einer Firma betont hart seinen Mitarbeitern gegenüber, um Härte und Zielstrebigkeit zu symbolisieren. Erlebt man den Menschen außerhalb der Firma, ist er oft ein ganz anderer Mensch. Kann sanftmütig und liebevoll sein.

Im täglichen Leben sehen wir oft Menschen, die eine Maske tragen. Sie soll sie vor der “bösen“ Umwelt schützen. So gibt sich oft ein Chef einer Firma betont hart seinen Mitarbeitern gegenüber, um Härte und Zielstrebigkeit zu symbolisieren. Erlebt man den Menschen außerhalb der Firma, ist er oft ein ganz anderer Mensch. Kann sanftmütig und liebevoll sein. 

Nach den Gründen gefragt, warum er zwei Gesichter hat, bekommt man die Antwort: "Würde ich Einfühlsamkeit im Geschäftsleben zeigen, würde ich die Autorität verlieren." Mitarbeiter sehen das oft anders. Sie würden ihren Chef gern einmal anders erleben. Nicht den harten, unnachgiebigen Vorgesetzten, sondern einen einfühlsamen, um das Wohl der Mitarbeiter besorgten Partner.

Nicht nur die moderne Managementliteratur vermittelt andere Vorgehensweisen für angehende Führungskräfte. Auch die Hochschulen lehren, dass Chefs und Teamleiter auf ihre Mitarbeiter anders zugehen sollen. Vielen fällt dies leider oft noch sehr schwer und ihr “neuer Führungsstil“ wirkt oft gekünstelt. Die Mitarbeiter würden sich von ihrem Chef dann lieber ein identisches Leben und eine für sie nachvollziehbare Führung wünschen.
 
Aber es gibt einen der hinter die Masken sieht, Gott. Er merkt als erster, wenn wir anders leben als wir es meinen. Ihm können wir nichts  vormachen. Ihm müssen wir nichts vormachen. Er sieht nicht nur hinter die Maske, sondern in unser Herz. Das befreit, das tut gut und das hilft uns, dann auch die Menschen besser zu verstehen, die ihre Maske nicht ablegen wollen oder können.


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