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Zehn grundlegende Fragen zum Gemeindebrief

Der Gemeindebrief ist das effektivste Kommunikationsmittel der Kirche mit ihren Mitgliedern. Das kostenlos verteilte Magazin erreicht eine Leserquote von 80 Prozent. Kaum eine Gemeinde will deshalb auf diesen Informationsträger verzichten. Was muss man beachten?

Der Gemeindebrief ist das effektivste Kommunikationsmittel der Kirche mit ihren Mitgliedern. Das kostenlos verteilte Magazin erreicht eine Leserquote von 80 Prozent. Kaum eine Gemeinde will deshalb auf diesen Informationsträger verzichten.

Sie planen die Herausgabe eines Gemeindebriefes? Dann sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

1. Wer ist meine Zielgruppe? Ausschließlich die Gemeindemitglieder oder geht der Gemeindebrief in jeden Haushalt meiner Region?

2. Aus der Antwort auf Frage 1 ergibt sich eine weitere: Soll der Gemeindebrief Christen informieren oder verbinde ich damit einen missionarischen Anspruch?

3. Wer erstellt den Gemeindebrief? Wird er Aufgabe des Pfarrers / Pastors, der Gemeindeleitung, eines ehrenamtlichen Redaktionskreises? Und wer hat die presserechtliche Verantwortung?

4. Wie oft soll der Gemeindebrief erscheinen? (Monatlich, zweimonatlich,
vierteljährlich)

5. Welche Rubriken enthält der Gemeindebrief? (Vorschläge: "Auf ein Wort"
(Kurzandacht), Hinweise zu Ereignissen des Kirchenjahres, Berichte und Termine aus dem Gemeindeleben, Diakonie und Beratung, Wichtige Anschriften der Gemeinde, Blick über den eigenen Kirchturm (Nachbargemeinde, Ev.
Allianz, Ökumene, bundes- oder landesweite Treffen, etc., Gemeindekreise vorstellen, Kirchenmusik/Kunst/Kultur, Seite "Personen", Kinder- und Jugendseiten, Geburtstage, Jubiläen, Geburten, Hochzeiten, Taufen, Sterbefälle. Tipp: Das Mittelblatt könnte die Gottesdienste und regelmäßigen Veranstaltungen auf einen Blick enthalten und zum Rauslösen gestaltet sein, damit die Leser es an ihrer Pinnwand immer griffbereit haben.

6. Welches Format hat der Gemeindebrief? Rund 80 Prozent aller Gemeindebriefe werden im A5-Format gedruckt.

7. Gibt es ein Logo der Gemeinde, das auf dem Gemeindebrief zur Wiedererkennung abgedruckt werden kann oder lassen wir ein Logo entwickeln, das sich dann auf dem Briefpapier, auf Einladungen und der Internetseite der Gemeinde wieder findet?

8. Wie soll das Layout aussehen? Ein professionelles Layout kostet zwar einmal einige Euro, hilft aber den folgenden Ausgaben zu einem einheitlichen Gesicht.

9. Was darf diese Art der Öffentlichkeitsarbeit kosten? Wieviel Geld kann die Gemeinde aus ihrem Etat dafür frei machen?

10. Daraus ergeben sich Fragen nach dem geeigneten PC und Programmen oder der Gang zu einem professionellen Grafiker. Ebenso welche Druckerei die Vervielfältigung übernehmen kann. Die Gemeinde sollte unter verschiedenen Angeboten entscheiden können. Dabei ist nicht nur der Preis sondern auch die Qualität des Druckes entscheidend.


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