Andacht Lesezeit: ~ 1 min

AHA

Ein Licht geht auf: über die helle Freude an Gott.


Wann hatten Sie Ihren letzten Aha-Moment? Ich meine nicht die aktuell geltenden Abstand-Händewaschen-Atemmaske-Regeln, vielmehr diesen Moment, in dem Ihnen ein Licht aufgegangen ist und Sie plötzlich etwas verstanden haben.

Vielleicht haben Sie etwas Besonderes wahrgenommen. Vielleicht Zusammenhänge erkannt, die Sie bis dahin übersehen, für selbstverständlich gehalten oder nicht begriffen haben. Möglicherweise ist Ihnen mit einem Mal bewusst geworden, dass etwas fehlt, was vorher für Sie dazugehört hat. Das ist ja oft so, dass man das Gute erst dann erkennt, wenn es nicht mehr da ist.
 

Gottes Güte, Größe und Herrlichkeit

Vor einiger Zeit habe ich Psalm 97 gelesen. In diesem alttestamentlichen Lied geht es um die Freude an Gott. Der Dichter macht mich aufmerksam auf Gottes Güte, seine Größe und Herrlichkeit. In den Versen 11 und 12 heißt es:

Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den aufrichtigen Herzen. Ihr Gerechten, freut euch des HERRN und danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!

 

In diesen beiden Sätzen steckt eine Menge, was ich mir und Ihnen wünsche. Zum Beispiel, dass wir in unseren Lebensbezügen als „Gerechte“ bekannt sind. Nicht im Sinne von gebläsehafter Frömmigkeit, sondern als ehrliche und wahrhaftige Menschen.

Und dann wünsche ich uns, dass es hell wird in unserem Leben. So ist die Aussage zu verstehen: Ein Licht geht auf im Sinne von „es wird hell“.

Noch etwas steht auf meinem Wunschzettel für heute: Möge Gott in Ihnen und mir ein Licht aufgehen lassen, damit wir Zusammenhänge angemessen beurteilen können.

Möge Gott Ihnen und mir Freude im Herzen schenken, damit wir nicht ständig auf das halb leere Glas sehen, also auf all das, was fehlt oder misslingt, sondern auf die überfließende Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes in Ihrem und meinem Leben und in der Welt um uns herum.



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Kommentare

Von Magdalena M. am .

Hallo Herr Kretschmer,
Sie haben es kurz und präzise auf den Punkt gebracht!
Vielen Dank für die kurze Besinnung - und dass Sie
einmal ein anderes Thema gewählt haben, als das was man jeden Tag irgendwo darüber lesen kann!
Ein gutes Jahr allen Redakteuren und Redakteurinnen von ERF und allen Mitarbeitern sowie dem Vorstand!
Magdalena M.


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