Andacht

Mein Lieblingstext in der Bibel

Präses und Pastor Johannes Justus über Epheser 2,10.

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Epheser 2, 10)

 

Ein Vers, der in meiner derzeitigen Lebensphase von großer Bedeutung ist, sind die Worte des Apostel Paulus aus Eph 2,10. Paulus wehrt sich in den Worten zuvor gegen eine Selbstverherrlichung des Menschen. Da unsere Errettung Gottes Gabe und nicht unser Verdienst ist, steht das Lob vielmehr Gott zu. So verhält es sich auch mit unserem Tun. Als Gottes Geschöpfe und als Neuschöpfungen durch Christus sind wir seine Werke, die er gewollt, geliebt und mit Grundbegabungen ausgestattet hat, damit wir das Gute tun, was er bereits für uns vorbereitet hat. In Vers 10 erfahren wir also zunächst, dass Gott uns gewollt und geschaffen hat. Er sagt Ja zu uns. Wenn wir uns dies vor Augen führen, sollte dann nicht die Selbstannahme unsere Reaktion darauf sein? Wenn wir Ja zu unserem Schöpfer sagen, sollten wird dann nicht auch Ja zu uns sagen?

Er stattet uns aus mit Gaben und bereitet die guten Werke vor, die wir tun sollen, allerdings müssen sich unsere Gaben entfalten und es ist an uns die vorbereiteten Werke zu tun. Unsere Gaben entfalten sich bei ihrem Gebrauch. Umso mehr wir sie gebrauchen umso mehr wachsen wir in ihnen. Dies führt uns weiter in neue Dimensionen der Werke Gottes.


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