Andacht zum Monatsspruch November

Warten auf das Licht

Gottes Wort kann unsere Dunkelheit vertreiben. Eine Andacht.

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. 2. Petrus 1,19

Es ist November. Wie gerne hätte ich das noch hinausgezögert und den Spätsommer festgehalten! Ich bin mitten in der düsteren Phase des Jahres, es beginnt der Monat, den wohl kaum jemand seinen Lieblingsmonat nennt. Man verbindet kurze Tage, Nebel und allgemeinen Trübsinn mit dieser Zeit. Der Volkstrauertag und der Ewigkeitssonntag  kommen jetzt auf uns zu. Und dann steht am Anfang dieses Monats ein Vers, in dem mir „Licht“, „dunkler Ort“ und der „Morgenstern“, der im Herzen aufgehen soll, ins Auge fallen.

Ermahnung und Zuspruch

Petrus schreibt davon an „alle, die mit uns denselben teuren Glauben empfangen haben durch die Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Heiland Jesus Christus.“ (2. Petrus 1,1) Er ermahnt die Empfänger des Briefes, also auch uns heute, unser Leben in Jesus Christus festzumachen:  „Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr nicht straucheln und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.“ (2. Petrus 1,10b-11)

Diese Botschaft ist Petrus sehr wichtig. Er lässt einfließen, dass er nicht mehr lange Zeit hat, seinen Lesern diese Botschaft mitzuteilen, und betont, dass er Augenzeuge dessen ist, was er verkündet und dass er den persönlich kennt, den er verkündet.

Auf Jesus zu sehen vertreibt die Dunkelheit

Petrus schreibt an Menschen, die sich für den Glauben an Jesus Christus entschieden haben und gibt ihnen eine Anleitung, wie sie auf diesem Weg bleiben können. Er macht aber auch auf die Gefahr aufmerksam, die Menschen eingehen, wenn sie in ihr altes Leben, das sie mit der Hilfe Jesu abgelegt haben, zurückfallen (siehe Vers 9). Diese Vorstellung, blind zu sein, im Dunkeln zu tappen und nicht um die Vergebung seiner Sünden zu wissen, ist wenig attraktiv. Wer sich in einer solchen Situation befindet, der weiß, wie sich Trübsinn anfühlt. Doch es gibt ein Gegenmittel:

Wir können auf Jesus Christus sehen. Auf das Licht, das uns verheißen ist. Dieses Licht kann auch die Dunkelheit im eigenen Herzen vertreiben, kann den Morgenstern, die Hoffnung, aufleuchten lassen. So können wir wieder neu oder fester dem vertrauen, durch den wir gerecht geworden sind. Er ist unser Herr und er wird wiederkommen. Auf diese Zusage können wir uns verlassen.


Kommentare

Von Katharina am .

Amen. Danke. :-)

Von Gabi K. am .

Hallo Inge,
kann dir nur zustimmen. Ohne das Wort Gottes geht es drunter und drüber. Der Feind benutzt mometan alles was er finden kann, um den Frieden in unseren Familien etc. zu zerstören. Er will uns in die Finsternis ziehen. Doch wir können widerstehen. Manchmal ist es schwer sich immer wieder zum Gebet durchzuringen, vor allen Dingen wenn wir an unsere Grenzen kommen und alles aussichtslos. Aber jedes Gebet kommt bei Jesus an und er lässt uns nicht im Stich.
Gabi K.

Von Inge J. am .

Danke für die hilfreichen Impulse für das tägl. Leben in der heutigen Zeit, die so wenig von Gottes Wort und den Verheißungen weiß. Im Gedenkjahr an Luther muss aber gerade JESUS CHRISTUS allein bekannt gemacht werden, weil ER der Herrscher über alle Welt ist und Seine Gnade jedem Menschen gilt. Der Zeitgeist unter Gender zeigt, wie wichtig die Botschaft von der Wahrheit ist. Wie es auch das Volk Gottes seinerzeit nicht hören wollte, ist es auch bei uns im sogenannten christlichen Abendland mehr


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