Andacht Lesezeit: ~ 2 min

Was kostet der Glaube?

Bringt es Nachteile, wenn man seinen Glauben konsequent lebt?

Schwerwiegende Entscheidung

Eine große, weltweit bekannte Firma legte einem Mitarbeiter nahe zu kündigen, weil er bestimmten Geschäftspraktiken nicht länger zustimmen konnte. Vorgesetzte hatten kein Verständnis für seine christliche Einstellung. Er war gerade befördert worden und nahm nun eine Position ein, die ihn zwang, immer wieder neu zu entscheiden, ob die geschäftlichen Ziele ohne Betrug zu erreichen wären. Er entschied sich für Ehrlichkeit. Dafür aber fand er nicht die Zustimmung, die erforderlich gewesen wäre. Er verließ seine gute Position.

Das ist aber nicht das Ende der Geschichte. Einige Monate später geriet die Firma in internationale Turbulenzen, weil bekannt wurde, mit welchen Tricks die Kunden betrogen worden waren. Die Unehrlichkeit musste teuer bezahlt werden.

Welcher Gott?

Ehre, Macht, Einfluss, Reichtum stehen für viele Menschen an erster Stelle in ihrem Leben. Nicht nur bekannte Firmen scheitern daran, sondern auch einzelne Menschen. Der allmächtige Gott möchte uns davor bewahren. Auch wenn er nicht zu sehen ist, gibt er sich bis zum heutigen Tag immer wieder zu erkennen. Er hat in der Bibel klare Ordnungen erlassen. Zum Beispiel warnt er davor, andere Götter als ihn anzubeten.

Der Psychologe A. Gebert sagt: „In Zeiten, in denen übergeordnete Werte fehlen, wird Außenorientierung zur Ersatzreligion“. Ich zähle dazu unseriöse Finanzgeschäfte, den Jugendlichkeitswahn, den Gesundheitskult und die Fitnesswelle.

In Zeiten, in denen übergeordnete Werte fehlen, wird Außenorientierung zur Ersatzreligion. – A. Gebert, Psychologe

Mancher lässt sich auch von fernöstlichen Religionen gefangen nehmen. Hindus, Buddhisten, die zum wahren Glauben an Jesus Christus finden, bezeugen, wie viel inneren Gewinn und wie viel Lebensqualität sie gewonnen haben, seit sie Christen geworden sind.
 

Unübertrefflich

Sind Christen die Dummen? Verpassen Sie etwas, wenn Sie tun, was Gottes Wille ist?
Nein, denn der Glaube ist wie eine nie versiegende Quelle. Durch Gehorsam und im Vertrauen auf Gott werde ich immer genug haben. Selbst dann, wenn äußerlich nicht alles so laufen sollte, wie ich es möchte.

Durch Gehorsam und im Vertrauen auf Gott werde ich immer genug haben. Selbst dann, wenn äußerlich nicht alles so laufen sollte, wie ich es möchte.

 

Der Apostel Paulus schrieb in einem seiner Briefe: „Lasst euch nicht durch spekulative Weltanschauungen und anderen hochtrabenden Unsinn einfangen. So etwas kommt nicht von Christus, sondern beruht nur auf menschlichen Überlieferungen und entspringt den Prinzipien dieser Welt. Denn in Christus allein wohnt die ganze Fülle des Göttlichen körperlich und durch Verbindung mit ihm seid auch ihr mit diesem Leben erfüllt. Er ist der Herr über alle Herrscher und alle Mächte“ (Kolosser 2, 8-10). 


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Kommentare

Von Gast am .

Ja, das stimmt das ewige Leben bei Gott ist das (Aller-)/Wichtigste.

Von G.-L. Weller am .

Kol. 2 und alle Bibelworte unbenommen - ohne Schmälerung...
Das Bild zu den Ausführungen und auch die praktischen Beispiele finde ich zu dem Bibelzitat nicht so zutreffend. Es gibt kurz- und mittelfristig durchaus auch Nachteile aus dem Gottesgehorsam. Mit Sysiphus-Arbeit sehe ich keinen Zusammenhang, eher bei Ausdauer und Beharrlichkeit mit Verheißung Jesu.

Von Libby am .

Ein gut gemeinter, aber etwas zu allgemein gehaltender "Rundumschlag" ist dieser Artikel, würde ich sagen. Im Falle des genannten Mitarbeiters, dem nahe gelegt wurde, zu kündigen, so eine typische schwarz-weiß / richtig-falsch Situation. Das Leben hat aber Dilemmata für uns bereit, die wir, Gehorsamswille hin oder her, nicht ohne Jesu Bewahrung bestehen können. Man denke dran, was der innere und äußere Druck mit Petrus gemacht hat, kurz vor dem Tod Jesu, der ihn, den großen Petrus, sogar zum mehr


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