Andacht zur Auferstehung Jesu

„Wie komm ich da bloß rein?“

Die Sehnsucht nach sinnerfülltem Leben.

„Oh mein Gott dieser Himmel, wie komm ich da bloß rein?“ singt der deutsche Rapper Marteria im Refrain seiner aktuellen Single OMG. Er beobachtet das Leben und stellt ähnlich fest wie der König Salomo, dass das Leben sinnlos ist und dass es noch mehr geben muss. Er fühlt sich im Leben gefangen und will neues Land betreten. Er benennt dieses Land konkret mit „Himmel“. Immer wieder stellt Marteria die verzweifelte Frage, wie er in den Himmel kommen kann.

Verzweifelte Suche

Er fragt nicht nur, sondern macht sich auch engagiert auf die Suche. Er wird sozial aktiv und läuft im Winter durch die Straßen und verteilt Schuhe und Brot. Er beobachtet die Emo-Szene, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Er überlegt, ob er vielleicht so leben sollte wie Mohammed. Innerlich ruhelos und zerrissen will er seine Schuld loswerden und ganz neu beginnen. Doch er „kann kein einziges Gebet und zum anderen ist jeder Beichtstuhl belegt.“ Marteria scheint wirklich nach Gott zu suchen und alle Hebel dafür in Bewegung zu setzen. Doch ihm scheint der Weg in den Himmel versperrt zu sein.

Und damit hört er auf nach Gott zu suchen. Schließlich findet er den Sinn des Lebens in den Armen seiner Geliebten. Diesen Ort empfindet er als „Himmel“. Marteria scheint so nah an Gott dran gewesen zu sein, doch er hat ihn nicht gefunden. Vielleicht hätte er jemanden gebraucht, der ihm auf seiner Suche nach Gott geholfen hätte. Marteria ist kein Einzelfall, vielen anderen Menschen geht es ähnlich. Sie suchen nach Sinn und nach einem anderen Leben und finden es schließlich ganz woanders als bei Jesus.

Jesus macht die Tür auf

Dabei sagt Jesus über sich:  „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh. 11,25) Wow. Jesus selbst öffnet damit die Tür zum Himmel. Durch seinen Tod ermöglicht er jedem Menschen ein sinnerfülltes Leben. Dafür stellt er sich zum Menschen und will mit ihm gemeinsam Leben gestalten. Zum Einen will er das persönliche Leben erneuern und verändern, zum Anderen will er mit seinen Nachfolgern die Gesellschaft verändern. Und das Beste ist: Dieses Leben kann heute beginnen und muss nie aufhören. Es ist ewig.

Diese Nachricht möchte ich gerne noch vielen anderen Menschen mitteilen. Denn viele Menschen haben noch keine Ahnung, wo sie sinnerfülltes Leben finden können. Sie brauchen jemanden, der ihnen den Weg zeigt. Mit dem Rapper Marteria möchte ich beginnen: Ihm habe ich eben eine Email geschrieben. Vielleicht liest er sie und nimmt seine Suche wieder auf. Aber auch in Gesprächen mit anderen Menschen möchte ich genauer hinhören. Die Tür zum Himmel ist offen. Der Weg ist frei. Das soll Menschen wissen.    


Kommentare

Von harald am .

Diesem Kommentar von Nicola vom 22.04.2014 kann ich mich nur anschliesen

Von FranzX am .

@Nicola: Alpha-Kurs als guter Einstieg?
Mit dem "Erlebnis" ist das so eine Sache: Wir sind völlig darauf angewiesen, dass Gott uns - besonders auch dann, wenn wir von Jesus gehört und uns an ihn gewandt haben - entgegenkommt, sich erfahrbar macht.
Meine Erfahrung ist, dass das Gott gerne tut. Gerade auch, weil es bei mir *sehr* kompliziert war und lange gedauert hat, bis ich das Erfahren Gottes als solches annehmen konnte...
LG
FranzX

Von Nicola am .

Selbstverständlich ist der Weg laut Jesus frei. Aber was ist, wenn man das nicht praktisch erlebt und es nur Theorie bleibt? Dieser Hinweis ist für echte Suchende keine wirkliche Hilfe. Wie kommt man praktisch und erfahrbar in die Beziehung zu Jesus? Bibellesen jedenfalls alleine ist es nicht. Selbst Gottesdienste, die genau hierzu besucht werden, sind keine Erlebnis-Garantie. Und wie geht es also praktisch?


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