Andacht Lesezeit: ~ 2 min

Jesus macht Platz.

Wie der Heilige Geist die entstandene Lücke füllt. Eine Andacht zu Pfingsten.

Ein Kurzurlaub, der Umzug oder doch die Verwandtschaft besuchen? Pfingsten ist ein kirchlicher Feiertag, der wie viele andere immer seltener auch kirchlich betrachtet wird. Dabei ist es völlig legitim, die freie Zeit für besondere Unternehmungen zu nutzen, solange die geistliche Komponente dabei nicht völlig untergeht.

Pfingsten ist aber mehr als ein verlängertes Wochenende, mehr als ein Feiertag, der nur für spezielle Denominationen eine besondere Bedeutung hat. An Pfingsten feiern wir, dass Jesus uns nach seiner Himmelfahrt nicht allein gelassen hat. Höchstpersönlich kündigte er das Kommen des Heiligen Geistes an: „Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden“ (Johannes 16,7b).

Der Augenöffner

Der Heilige Geist ist und bleibt eine umstrittene Person. Für die einen ist sein Wirken äußerst subtil, kaum greifbar und eher symbolisch zu verstehen. Bei anderen nimmt er eine besonders herausragende Position in ihrem Glaubensleben ein, die von großen Zeichen und Wundern begleitet wird.

Als Jesus Platz für diese neue Person macht, stellt er ihn als denjenigen vor, der der Welt die Augen öffnen wird. Durch diese Aussage wird buchstäblich jeder angesprochen: Pfingsten ist für mich gemacht. Ganz egal, wie nah ich mich Gott fühle und wie ich geistlich aufgestellt bin, an Pfingsten sagt Jesus zu mir persönlich: Ich möchte dir jemanden vorstellen. Lass dich doch mal auf ihn ein. Er wird dein Leben bereichern. Das ist die Lösung für die Zeit meiner Abwesenheit.

„Ziemlich beste Freunde“

Wie kann ich diesen Geist, der an Pfingsten kam, an meinem Leben teilhaben lassen? Wie bei allen persönlichen Beziehungen braucht es eine gewisse Aufwärmphase, bevor man sich blind vertraut und eine enge Freundschaft entwickelt. Perfekt dafür ist zu schauen, was die Bibel über den Geist Gottes sagt. Dort wird er als Tröster, Beistand und Fürsprecher bezeichnet.

Das bedeutet konkret: Als Fürsprecher spricht sich der Heilige Geist für mich aus, wenn ich vor Gott angeklagt werde. Er spricht für mich, wenn ich das Evangelium weitersage und mir die Worte fehlen. Manchmal flüstert er mir weise Worte für einen Freund zu oder spricht Klarheit in eine Krise hinein. Gottes Geist spricht auch und gerade dann, wenn es mir die Sprache verschlägt.

Die Art und Weise seiner praktischen Unterstützung in meinem Leben zeigt: Der Geist Gottes ist ein Menschenfreund. Er kann und will nichts anderes, als mich in meinem Leben auf dieser Erde so gut es geht zu unterstützen. In diesem Sinne: Herzlich Willkommen in meinem Leben, Heiliger Geist!


Kommentare

Von Paul S. am .

Papst Johannes Paul und Papst Benedikt waren sich völlig einig darin das die Kraft des Hl. Geistes in der Kirche wirkt und Ihr hilft.Ohne diese Kraft wäre Sie vielleicht nicht mehr , da die meisten Menschen verlangen Kirche muß sich besser anpassen das tuen was den Weltgeist besser zusagt sprich moderner werden .Doch wir Menschen können ohne Gott und Glauben gar nicht richtig Leben .Wenn wir die moderne Welt beobachten stellen wir fest das Sie krank ist auch der einzelne gottlose Mensch mehr

Von Wilhelm P. am .

Ich war ursprünglich Katholisch. Am 10. August
2003 wurde ich, zu einem Heilungsgottesdienst
eingeladen. Im diesem Gottesdienst, nahm ich
Jesus, als meinem Herrn an. Im November 2003, ließ ich mich in Wasser Taufen. In der 1.
Dezemberwoche 2003, folgte dann die Geistestaufe. Rund sieben Jahre später, am 21. März
2010, ist dann die Zungensprache bei mir aus-
gebrochen. Meine Kirche heißt, Destiny-Church, und kommt aus Glasgow Schottland.

Von Jan am .

Als der hl. Geist Platz nach langen Wiederstand meinerseits Platz in mir gewinnen konnte, hat er auch die Augen geöffnet. Wie heist es: Den Geist dämpfet nicht.
Er machte deutlich: Die bequeme und oft traurige Situation in den Landeskirchen nicht einfach so über sich ergehen zu lassen, wie ich das lange gemacht hatte. Es gibt hier auch andere Möglichkeiten.

Von Beate S. am .

Johannes sagte einmal: Ich taufe euch mit Wasser, doch der nach mir kommen wird, wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. Vor fünf Jahren habe ich diese Taufe erlebt. Von heute auf morgen wurde das Wort Gottes (Bibel) für mich so richtig lebendig. Es waren keine toten Buchstaben mehr, ich fand in Gottes Wort das Leben, und Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Ich erkenne den Heiligen Geist so: Der Heilige Geist führt mich in alle mehr

Von Angelika am .

Der Heilige Geist ist wirklich die am wenigsten "(be)greifbare" Person der Gottheit. Es gibt den Himmlischen Vater und Jesus Christus, der tatsächlich auf der Erde gelebt hat. Beide kann man sich als Person, also auch körperlich vorstellen. Doch der Heilige Geist? Sieht er aus wie die Geister, die wir in Filmen sehen? Keinesfalls! Er ist unser unsichtbarer Begleiter, den wir um Hilfe bitten können, sozusagen als Kommunikationsvermittler zwischen Gott und uns. Deshalb ist es wahrscheinlich so mehr


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